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Welcher Stoff macht den Eisenhut hochgiftig?

Unter anderem das Alkaloid Aconitin, das in allen Teilen der Pflanze enthalten ist. Schon die Einnahme geringer Mengen kann für Kinder tödlich enden. Die Symptome sind Bauchkoliken und schweres Erbrechen, Sehstörungen und Muskellähmungen, Herzrhythmusstörungen und Atemlähmung. Da das Gift auch über die Haut aufgenommen werden kann, sind Kinder sogar dann gefährdet, wenn sie nur mit den Blüten oder Blättern spielen.

Die Giftigkeit des Eisenhuts (Aconitum napellus) ist seit dem Altertum bekannt, wo er nicht nur als Jagdgift, sondern auch als Mordgift zum Einsatz kam. In der Antike spielte er ähnlich wie der Schierling als Giftpflanze eine Rolle. Im Mittelalter war die Pflanze Bestandteil vieler sog. Hexensalben. Heute werden Eisenhutpräparate unter dem Namen »Aconitum«, »Tubera aconiti« und »Radix aconiti« in der Homöopathie verwendet, um Rheuma, Gicht und Neuralgien zu lindern.

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Wissenschaft

Auf der Suche nach Magrathea

Das Geschäft lief glänzend. Magrathea war der vermutlich reichste Planet der Galaxis. Die Arbeit der Hyperraum-Ingenieure war komplex und gefährlich: Unfassbare Mengen an Materie mussten durch eigens kreierte Weiße Löcher angesaugt werden, um die Luxus-Traumplaneten für die Superreichen der Galaxis zu bauen. Jeder Wunsch wurde...

Wissenschaft

Ozonbelastung verringert Kohlenstoffbindung

Was uns an heißen Sonnentagen belastet, macht offenbar auch tropischen Bäumen schwer zu schaffen: Bodennahes Ozon, das sich durch Luftverschmutzung bildet, schränkt das Wachstum der Tropenwälder deutlich ein, geht aus einer Studie hervor. Den Hochrechnungen zufolge könnte anthropogene Ozonbelastung zu einer um 17 Prozent...

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