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Geschichte-Irland
Wann begann der englisch-irische Konflikt?
1171 mit der Landung König Heinrichs II. Plantagenet in Irland. Der englische König hatte sich vom Papst mit der Insel belehnen lassen.
1541 ließ sich Heinrich VIII. zum König von Irland proklamieren. Er versuchte seine Kirchenreform auf Irland auszudehnen. Als Irland 1560 der englischen Staatskirche unterstellt wurde, kam es zu Aufständen. In der Folge brachen immer wieder Erhebungen aus, die blutig niedergeworfen wurden, so von Cromwell 1649. Eine Milderung des Drucks und eine gewisse Selbstständigkeit (Irisches Parlament, 1782) brachten die Unabhängigkeitskriege der englischen Kolonien in Amerika. Der Aufstand 1798 auf der irischen Insel veranlasste England wieder zu einer Politik der Gewalt. Am 1. Januar 1801 wurde Irland mit England zum Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland verbunden.
Was bewirkte der »Osteraufstand«?
Die Proklamation der unabhängigen irischen Republik. Der so genannte Osteraufstand brach im April 1916 aus, als sich die »Irish Volunteers« gegen die britische Herrschaft erhoben.
Nach jahrelangen Kämpfen gab England schließlich nach. 1921 wurde Irland nach Abtretung der Provinz Ulster (Nordirland) Freistaat. Unter Eamon de Valera (1882–1975) machte 1937 eine republikanische Verfassung Irland zum unabhängigen und demokratischen Freistaat Éire. Großbritannien erkannte erst 1945 die irische Verfassung an. Am 18. April 1949 schied Irland endgültig auch aus dem Commonwealth aus.
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