Lexikon
Tẹlekobalttherapie
radiologisches Verfahren zur medizinischen Behandlung bösartiger Tumoren mittels Radiokobalt (60Co) als künstliche Gammastrahlenquelle („Kobaltkanone“). Da die maximale Strahlenwirkung tief im Gewebe erzeugt wird, kann unter weitestgehender Schonung oberflächliches Gewebe wie der Haut gezielt der Tumor zerstört werden. Diese Strahlenbehandlung wird meist über 5–6 Wochen verabreicht.
Wissenschaft
Toxine als Medikamente
Immer mehr Details über Zusammensetzung und Wirkmechanismen tierischer Gifte kommen ans Licht – vielversprechend für die Entwicklung neuer Medikamente. von CHRISTIAN JUNG Viele Tiergifte richten sich gegen einen Standardbaustein der Zellmembranen fast aller Lebewesen: die Ionenkanäle. Das sind hochspezialisierte Proteine, die wie...
Wissenschaft
Aufgeschäumt
Ob zum Reinigen, Feuerlöschen oder als schusssicherer Panzer: Schaumartige Materialien lassen sich vielseitig einsetzen – und verblüffen die Forscher immer wieder mit neuen Eigenschaften. von REINHARD BREUER Die Prunkkutsche hat schon bessere Tage gesehen. Die 300 Jahre alte Karosse, die im Marstallmuseum des Nymphenburger...
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