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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Ei

Ei
n.
3
1.
bei höheren Pflanzen, mehrzelligen Tieren und beim Menschen
weibliche Geschlechtszelle;
Syn.
Eizelle
2.
beim Schnabeltier, bei manchen Reptilien, Amphibien, Fischen, Insekten u. a.
der von einer festen Hülle umgebene Embryo einschließlich der ihn umgebenden Nährstoffe, der von einem weiblichen Tier gelegt wurde
3.
bei Vögeln
a)
der von einer harten Kalkschicht umgebene Embryo einschließlich der ihn umgebenden Nährstoffe (Dotter und Eiweiß)
b)
die ausgeblasene Kalkschale allein (z. B. als Präparat)
4.
i. e. S.
Hühnerei (als Nahrungsmittel);
hart, weich gekochtes Ei; das Ei will klüger sein als die Henne
ein unerfahrener junger Mensch glaubt es besser zu wissen als ein älterer Mensch mit Lebenserfahrung;
sich um ungelegte Eier kümmern
sich um Dinge Sorgen machen, die noch in der Zukunft liegen;
wie auf Eiern gehen
sehr vorsichtig gehen;
wie aus dem Ei gepellt
gepflegt und sorgfältig angezogen und frisiert;
jmdn. wie ein rohes Ei behandeln
äußerst rücksichtsvoll, sehr vorsichtig;
ach du dickes Ei!
ugs.
du meine Güte!;
das ist ein dickes Ei
das ist eine bedenkliche, unangenehme Sache;
das Ei des Kolumbus
die (verblüffend einfache) Lösung des Problems
5.
Pl.
Eier
ugs.
Euro;
das kostet glatt seine tausend Eier
6.
derb
Hoden
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