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Zypern

Zypern heute

Zypern, das sich noch heute gern die "Insel der Aphrodite" nennt, ist ein kleiner Inselstaat im östlichen Mittelmeer. Schon lange übt Zypern mit seinem mediterranen Klima, seinen landschaftlichen Schönheiten und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten auf den Besucher große Anziehungskraft aus. Doch rückt Zypern auch durch den griechisch-türkischen Konflikt und die damit verbundene Teilung der Insel immer wieder ins Interesse der Weltöffentlichkeit. Zudem zieht der Nahostkonflikt die Republik gelegentlich in Mitleidenschaft, denn Zypern liegt nahe am Krisenherd Palästina.

Geschichte

Zypern gehört zu den ältesten Kulturstätten der Erde, wo eine mindestens achttausendjährige, wechselvolle Geschichte ihre Spuren hinterlassen hat. Die Rundbauten von Khirokitia vom Anfang des 6. Jahrtausends v.Chr. lassen Rückschlüsse auf steinzeitliche Lebensformen im östlichen Mittelmeerraum zu. Während der Erimi-Kultur zwischen 3000 und 2300 v.Chr. wurde auf der Insel Kupfer entdeckt, wodurch sich Zypern zu einem wichtigen Handelsplatz im östlichen Mittelmeer entwickelte. Ab 1500 v.Chr. beherrschten die Ägypter die Insel, bis mit den mykenischen Achäern im 13. Jahrhundert v.Chr. zum ersten Mal Griechen den Boden Zyperns betraten. Die Assyrer lösten 1050 v.Chr. die Herrschaft der Achäer ab. Ihnen folgten die Ägypter und ab 525 v.Chr. die Perser. 333 v.Chr. schloss sich die Insel dem Reich Alexanders des Großen (356-323 v.Chr.) an. Nach seinem Tod wurde Zypern 295 v.Chr. ptolemäische Provinz, bis die Römer 58 v.Chr. die Insel erobern konnten. 395 wurde Zypern dann bis 1184 Byzanz unterstellt.

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