Lexikon
Investitiọnslenkung
i. w. S. alle Maßnahmen, durch die der Staat direkt oder indirekt auf die Investitionsentscheidungen einwirkt. Hierzu zählen zum herkömmlichen Instrumentarium der Wirtschaftspolitik gehörende Finanzhilfen u. Steuervergünstigungen (z. B. Zonenrandförderung, Werfthilfeprogramm), Raumordnungs- u. Bauleitpläne sowie Umweltschutzauflagen. Investitionslenkung e. S. umfasst I. direkte staatliche Maßnahmen der Investitionssteuerung u. damit Wirtschaftsplanung über Investitionskontrollen mit Ge- u. Verboten, wobei die vorhandenen Modelle sich in der Eingriffsintensität unterscheiden. I. ist politisch deswegen so umstritten, weil sie vom Prinzip her mit der Marktwirtschaft nicht vereinbar ist, ihre Verfechter aber Fehlentwicklungen in der Marktwirtschaft vermeiden wollen.
Wissenschaft
»Stress verstärkt die Beschwerden«
Wie Menschen mit Reizdarm Erkenntnisse aus der Forschung berücksichtigen können, erklärt Facharzt Martin Storr. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Prof. Storr, wann spricht man von einem Reizdarm? Für die Diagnose Reizdarm-Syndrom sind drei Kriterien entscheidend: Es bestehen Beschwerden im Bauchraum. Diese Beschwerden...
Wissenschaft
„Punk“ und „Emo“ verändern die Weichtier-Geschichte
Frühe Weichtiere galten bislang als anatomisch eher simpel strukturiert, doch zwei neue Fossilienfunde aus England stellen diese Vorstellung nun in Frage. Bei den 430 Millionen Jahre alten Urzeit-Mollusken handelt es sich um Wesen, die einer Mischung aus Schnecken und Würmern ähnelten und deren Panzer mit markanten Stacheln...