Lexikon
Liposọmen
[
die; griechisch
]sehr kleine kugelförmige Gebilde (Durchmesser: 25 nm bis 5 μm) aus Phospholipiden, die einen wässerigen Innenraum umschließen, der noch weitere konzentrische Phospholipidbläschen enthalten kann. Liposomen haben sich zu einem vielversprechenden Applikationssystem in der Medizin entwickelt: Arzneimittel können in Liposomen eingeschlossen werden, sich so in den Zielorganen und -geweben effizient anreichern und dort ihre Wirkung entfalten. In der Gentechnik werden mit Nucleinsäuren beladene Liposomen zu deren gezielten Einführung in Zielzellen eingesetzt (Lipofection). Die Spezifität zu den Zielzellen kann durch mit Antikörpern versehene Liposomen erhöht werden.
Wissenschaft
Blitzschnell aufgeladen
Durch eine neue Materialklasse lässt sich das Nachladen von Akkus enorm beschleunigen. von DIRK EIDEMÜLLER Jeder kennt das Problem: Der Handy-Akku ist leer und man hat kaum noch Zeit, bevor man aus dem Haus muss. Doch das könnte in ein paar Jahren schon Geschichte sein: Eine neue Technik verspricht, den Akku minutenschnell mit...
Wissenschaft
Müllhalden stoßen mehr PFAS-Chemikalien aus als gedacht
Viele städtische Mülldeponien stoßen regelmäßig „Rülpser“ aus, bei denen Abgase vom Zerfall des Mülls in die Umwelt gelangen. Da auf den Deponien auch Produkte landen, die per- und polyfluorierte Alkylverbindungen – sogenannte PFAS-Chemikalien – enthalten, gelangen mit diesen Ausgasungen der Müllhalden auch diese Schadstoffe in...