Gesundheit A-Z
Perthes-Krankheit
ein- oder beidseitige, familiär gehäuft auftretende Nekrose des Oberschenkelknochenkopfes, die vor allem bei Jungen zwischen drei und zwölf Jahren vorkommt und wahrscheinlich auf einer Durchblutungsstörung der Knochenhaut beruht. Die Perthes-Krankheit führt durch den Abbau von Knochengewebe im Hüftkopf zu einer Verformung des Hüftgelenks. Die Erkrankung beginnt schleichend mit rascher Ermüdbarkeit des betroffenen Beins, Hinken, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Bei frühzeitiger und langfristiger Entlastung der erkrankten Hüfte, z. B. durch eine Thomasschiene, kann die Perthes-Krankheit folgenlos ausheilen. Bei fortbestehenden Deformationen ist eine operative Korrektur (intertrochantäre varisierende Umstellungsosteotomie) erforderlich.
Wissenschaft
Depressionen verändern Essensvorlieben
Depressive Menschen bevorzugen andere Lebensmittel als gesunde Menschen. Das zeigt eine Studie, die 117 Menschen mit und ohne Depressionen zu ihrer Vorliebe für bestimmte Lebensmittel befragt hat. Demnach haben Personen mit Depressionen zwar generell weniger Appetit, entwickeln dafür aber eine Vorliebe für Nahrung mit besonders...
Wissenschaft
Osterinsel: Doch kein Bevölkerungskollaps?
Überschritt die Bevölkerung die Tragfähigkeit der kleinen Insel und brach deshalb ein? Dieser Vermutung widersprechen nun Studienergebnisse, wonach die Population der Osterinsel wohl stets bescheiden blieb. Die neue Einschätzung der einst landwirtschaftlich genutzten Flächen legt nahe, dass es nur maximal 4000 Inselbewohner gab...