Gesundheit A-Z
Perthes-Krankheit
ein- oder beidseitige, familiär gehäuft auftretende Nekrose des Oberschenkelknochenkopfes, die vor allem bei Jungen zwischen drei und zwölf Jahren vorkommt und wahrscheinlich auf einer Durchblutungsstörung der Knochenhaut beruht. Die Perthes-Krankheit führt durch den Abbau von Knochengewebe im Hüftkopf zu einer Verformung des Hüftgelenks. Die Erkrankung beginnt schleichend mit rascher Ermüdbarkeit des betroffenen Beins, Hinken, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Bei frühzeitiger und langfristiger Entlastung der erkrankten Hüfte, z. B. durch eine Thomasschiene, kann die Perthes-Krankheit folgenlos ausheilen. Bei fortbestehenden Deformationen ist eine operative Korrektur (intertrochantäre varisierende Umstellungsosteotomie) erforderlich.
Wissenschaft
Künstliche Pause für menschliche Embryos
Viele Tierarten können die Entwicklung ihrer Embryos verzögern, damit der Nachwuchs zur gewünschten Zeit geboren wird. Eine Studie zeigt nun, dass diese Fähigkeit auch bei uns Menschen grundlegend vorhanden ist und aktiviert werden kann. An einem Blastozystenmodell aus menschlichen Stammzellen gelang es dem Forschungsteam, die...
Wissenschaft
Wie Aspirin gegen Krebsmetastasen wirken könnte
Aspirin wirkt nicht nur gegen Schmerzen oder Entzündungen, es kann bei manchen Krebsarten womöglich dabei helfen, Metastasen zu verhindern. Mithilfe von Mäusen haben Forschende nun eine Erklärung für diesen Effekt gefunden. Demnach hemmt die Acetylsalicylsäure einen Mechanismus, mit dem sich die metastasierenden Krebszellen vor...