Gesundheit A-Z
Perthes-Krankheit
ein- oder beidseitige, familiär gehäuft auftretende Nekrose des Oberschenkelknochenkopfes, die vor allem bei Jungen zwischen drei und zwölf Jahren vorkommt und wahrscheinlich auf einer Durchblutungsstörung der Knochenhaut beruht. Die Perthes-Krankheit führt durch den Abbau von Knochengewebe im Hüftkopf zu einer Verformung des Hüftgelenks. Die Erkrankung beginnt schleichend mit rascher Ermüdbarkeit des betroffenen Beins, Hinken, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Bei frühzeitiger und langfristiger Entlastung der erkrankten Hüfte, z. B. durch eine Thomasschiene, kann die Perthes-Krankheit folgenlos ausheilen. Bei fortbestehenden Deformationen ist eine operative Korrektur (intertrochantäre varisierende Umstellungsosteotomie) erforderlich.
Wissenschaft
Dicke Kleidung bringt’s nicht
Warum man an kalten Tagen in dicker Kleidung unter Umständen stärker friert als in dünner, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Unter dem Begriff „gefühlte Temperatur“ kann sich mittlerweile jeder etwas vorstellen und weiß daher, dass das Wohlbefinden im Freien nicht nur von der gemessenen Temperatur, sondern maßgeblich von anderen...
Wissenschaft
Wasserstoff ist keine Lösung!
Auf Wasserstoff ruhen seit einigen Jahren große Hoffnungen für die Energiewende: Als Energieträger soll er die saisonalen Schwankungen in der Stromproduktion abfangen, die durch die zunehmende Nutzung von Solar- und Windenergie entstehen. Die Idee ist, dass man den überschüssigen Strom aus sonnen- und windreichen Phasen nutzt, um...
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