Wissensbibliothek
Wie wirkt sich die passive Immunisierung aus?
Sie erzeugt einen künstlich erworbenen, passiven Schutz gegen bestimmte Erkrankungen. Hier werden dem Organismus Antikörper z. B. gegen Hepatitis A verabreicht. Diese Antikörper stammen normalerweise aus dem Blut von Tieren oder – weitaus seltener – von Menschen, die kurz davor mit der Krankheit infiziert wurden. Durch Zuführung der Antikörper ins Blut verleiht diese Art der Immunität dem Körper die Fähigkeit, die Infektion sofort zu bekämpfen, stimuliert aber nicht die Bildung der Gedächtniszellen wie bei der aktiven Immunisierung.
Passive Immunität kann auch auf natürliche Weise erworben werden. Während der Schwangerschaft wandern die im Blut der Mutter zirkulierenden Antikörper über die Plazenta in den fetalen Kreislauf und nach der Geburt nimmt das Neugeborene Antikörper mit der Muttermilch auf.
Kern mit Proton-Halo
Neue Messungen an einem exotischen Aluminium-Isotop deuten auf eine ungewöhnliche Struktur hin: Dort gibt es ein nur schwach gebundenes äußeres Proton. von DIRK EIDEMÜLLER Normalerweise stellt man sich Atomkerne als extrem dichte Zusammenballung von Protonen und Neutronen vor, die durch die starke Kernkraft zusammengehalten...
Erster Schritt zur Impfung gegen HIV?
Trotz jahrzehntelanger Forschung gibt es bislang noch keinen Impfstoff gegen das humane Immundefizienz-Virus HIV. Nun haben vier Forschungsteams unabhängig voneinander an Rhesusaffen und Mäusen erste Erfolge auf dem Weg der Impfstoffentwicklung erzielt. Mit Hilfe einer Technik namens Keimbahn-Targeting griffen sie in die Reifung...