Wissensbibliothek
Wie wirkt sich die passive Immunisierung aus?
Sie erzeugt einen künstlich erworbenen, passiven Schutz gegen bestimmte Erkrankungen. Hier werden dem Organismus Antikörper z. B. gegen Hepatitis A verabreicht. Diese Antikörper stammen normalerweise aus dem Blut von Tieren oder – weitaus seltener – von Menschen, die kurz davor mit der Krankheit infiziert wurden. Durch Zuführung der Antikörper ins Blut verleiht diese Art der Immunität dem Körper die Fähigkeit, die Infektion sofort zu bekämpfen, stimuliert aber nicht die Bildung der Gedächtniszellen wie bei der aktiven Immunisierung.
Passive Immunität kann auch auf natürliche Weise erworben werden. Während der Schwangerschaft wandern die im Blut der Mutter zirkulierenden Antikörper über die Plazenta in den fetalen Kreislauf und nach der Geburt nimmt das Neugeborene Antikörper mit der Muttermilch auf.
Feste Favoriten
Bislang sind Lithium-Ionen-Batterien die Arbeitspferde der Energiespeicherung. Doch diese leistungsfähigen Batterien haben auch handfeste Nachteile. Die sollen neue Technologien ausbügeln – allen voran Akkus mit einem festen Elektrolyt-Material. von RALF BUTSCHER Die Fachwelt geriet ins Staunen, als das chinesische Unternehmen...
Bakterielles Gift verschlimmert Colitis ulcerosa
Die chronisch-entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa geht mit Bauchschmerzen, Durchfall und Darmblutungen einher. Ihre Auslöser sind allerdings noch weitgehend ungeklärt. Nun sind Forschende einer Ursache auf die Spur gekommen. Demnach produzieren bestimmte Bakterien ein Gift, dass die Makrophagen in der Darmschleimhaut...