Wissensbibliothek
Wie wirkt sich die passive Immunisierung aus?
Sie erzeugt einen künstlich erworbenen, passiven Schutz gegen bestimmte Erkrankungen. Hier werden dem Organismus Antikörper z. B. gegen Hepatitis A verabreicht. Diese Antikörper stammen normalerweise aus dem Blut von Tieren oder – weitaus seltener – von Menschen, die kurz davor mit der Krankheit infiziert wurden. Durch Zuführung der Antikörper ins Blut verleiht diese Art der Immunität dem Körper die Fähigkeit, die Infektion sofort zu bekämpfen, stimuliert aber nicht die Bildung der Gedächtniszellen wie bei der aktiven Immunisierung.
Passive Immunität kann auch auf natürliche Weise erworben werden. Während der Schwangerschaft wandern die im Blut der Mutter zirkulierenden Antikörper über die Plazenta in den fetalen Kreislauf und nach der Geburt nimmt das Neugeborene Antikörper mit der Muttermilch auf.
Neue Einblicke in die Evolution des Mastodons
Neben den Mammuts gab es während der Eiszeit noch ein weiteres Rüsseltier – das Mastodon. Dessen Evolutionsgeschichte ist offenbar komplexer als bisher angenommen. Das zeigen Analysen alter DNA aus den Knochen und Stoßzähnen von sieben Exemplaren dieser amerikanischen Megafauna. Demnach wanderten die Mastodons in Folge von...
Die dunkle Seite des Mondes
Vor Milliarden Jahren stürzte ein Urplanet auf die erdabgewandte Seite unseres Trabanten. Er durchschlug die Kruste und schuf das gewaltige Südpol-Aitken-Becken. von THORSTEN DAMBECK Als 1973 die Langspielplatte „The Dark Side of the Moon“ die Hitparaden stürmte, ging es nicht um den Mond. Die Musiker von Pink Floyd hatten...