Wissensbibliothek
Soll der Staat die Konjunktur lenken?
Darüber gehen die Meinungen auseinander. Der Wirtschaftsliberalismus geht davon aus, dass sich die Märkte weitgehend selbst regeln. Spätestens seit John Maynard Keynes (1883–1946) überwiegt jedoch die Ansicht, dass gelegentlich Eingriffe des Staates erforderlich sind.
Die neue Denkrichtung geht zurück auf die Weltwirtschaftskrise von 1929, die zu einer hohen Arbeitslosigkeit führte. Damit schien die Theorie des Liberalismus widerlegt, dass eine Wirtschaft ihr Gleichgewicht eigenständig halten könne und Arbeitslosigkeit eine hausgemachte Angelegenheit sei. Der britische Wirtschaftspolitiker Keynes schlug daher vor, die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen durch staatliche Investitionen gezielt anzukurbeln. Notfalls sollte der Staat diese Konjunkturprogramme durch die Aufnahme von Krediten finanzieren.
Letztes Bollwerk gegen Datenraub
Der Quantencomputer kommt – 2030 könnte es so weit sein. Doch schon heute bedroht er die Datensicherheit im Netz. Dem wollen Forscher mit sogenannter Post-Quanten-Technologie vorbeugen. von BERND MÜLLER Sie haben Ihren Hausschlüssel verloren? Dann sollten Sie dringend das Schloss an Ihrer Haustür auswechseln lassen. Denn es...
Sport pusht unser Gehirn auch noch am Folgetag
Bewegung ist gut für Körper und Geist. Da die positive Wirkung jedoch nicht lange anhält, müssen wir regelmäßig Sport treiben, um uns fit zu halten, so die gängige Annahme. Doch zumindest der Boost-Effekt, den Bewegung auf unser Gehirn und Gedächtnis hat, hält länger an als gedacht: rund 24 Stunden, wie eine neue Studie zeigt....