Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
verfallen
ver|fạl|len I.
〈o. Obj.〉
1.
baufällig werden, Schäden bekommen, allmählich kaputtgehen;
das Haus verfällt; ein Haus v. lassen
2.
die körperliche und geistige Kraft, Beweglichkeit verlieren;
er verfällt zusehends; der Kranke sieht v.
aus der Kranke sieht elend und bleich aus
3.
den inneren Zusammenhalt, die politische Kraft verlieren;
das Reich verfiel
4.
ungültig werden, die Gültigkeit verlieren;
die Genehmigung verfällt am 31.12.; eine Eintrittskarte v. lassen
II.
〈mit Präp.obj.〉
1.
auf etwas oder jmdn. v.
auf etwas kommen, sich etwas ausdenken, jmdn. wählen;
als alles nichts half, bin ich auf den Gedanken v., zu …; wie bist du gerade auf den v.?; wie konnte er nur darauf v., zu sagen, dass …?
2.
in etwas v.
in etwas geraten;
in Trübsinn v.; in eine Gewohnheit, in einen Fehler v.
III.
〈mit Dat.〉
1.
jmdm., dem Staat v.
in jmds. Besitz, in staatlichen Besitz übergehen;
das Haus verfällt nach seinem Tod den Erben
2.
jmdm. v.
völlig unter jmds. Einfluss geraten
3.
einer Sache v.
in eine Sache geraten und nicht mehr davon loskommen;
dem Trunk v.; einem Laster v.
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