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Wie sah die Reform aus?

Von Anfang an bemüht, den Einfluss der Laien auf Kloster und Kirche zurückzudrängen, setzten sich die Äbte von Cluny besonders gegen den Verkauf kirchlicher Ämter (Simonie) ein. Auch wurde das Mönchsleben wieder stärker an der Regel des Benedikt und an der Klosterordnung, den Consuetudines (lateinisch »Gewohnheiten«), ausgerichtet, wobei das Gebet in den Vordergrund rückte. Im 10. und besonders im 11. Jahrhundert nahmen zahlreiche Klöster die cluniazensische Reform an. Cluny hatte als Kopf eines gut organisierten Klosterverbandes und durch seine bedeutenden Äbte sehr großen Einfluss: Mit Majolus, Odilo und Hugo wurden die Geschicke Clunys zwischen 954 und 1109 von nur drei Äbten bestimmt. Ihr enger Kontakt zu Ottonen und Saliern und die Einsetzung reformorientierter Päpste ermöglichten die Übertragung vieler cluniazensischer Ideen auf die Gesamtkirche im Reich.

Zecken (Rasterelektronenmikroskopie) bevorzugen Blutmahlzeiten. Sie können dabei Krankheiten übertragen.
Wissenschaft

Saugen und stechen

Manche Insekten haben es auf Pflanzensäfte abgesehen, andere bevorzugen Blutmahlzeiten. Forscher nutzen hochauflösende Kameras, um die filigranen Mundwerkzeuge zu untersuchen. von TIM SCHRÖDER An einem Januartag im Jahr 1862 überreicht ein Bote dem Naturforscher Charles Darwin eine kleine Kiste. Sie ist randvoll gefüllt mit...

Foto eines kleinen Restes des Aralsees in Usbekistan
Wissenschaft

Boden unter dem ausgetrockneten Aralsee hebt sich

Der einst riesige Aralsee ist durch die menschliche Gier nach Wasser nahezu ausgetrocknet. Das hat dazu geführt, dass sich der Boden im Seebecken nun wieder anhebt. Das Gestein im Erdmantel unter dem ehemaligen See fließt ohne die Last des Wassers auf die Erdkruste wieder in seine ursprüngliche Position zurück, wie...

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