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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

bringen

brn|gen
V.
21, hat gebracht; mit Akk. oder mit Dat. und Akk.
1.
(jmdm.) etwas b.
a)
herbeiholen, herbeischaffen, an einen anderen Ort, zu jmdm. schaffen;
der Kellner bringt das Essen; der Juli hat viel Regen gebracht
übertr.
;
er hat mir Blumen gebracht; jmdm. eine gute Nachricht b.; einen Brief auf die Post b.; etwas in seinen Besitz, an sich b.
sich aneignen;
eine Arbeit (schnell) hinter sich b.
eine Arbeit (schnell) erledigen, tun
b)
zuteilwerden lassen;
das hat mir Glück gebracht; du bringst mich auf eine Idee
c)
Nutzen, Sinn haben;
das bringt nichts, das bringt mir gar nichts; was soll das b.?
d)
abwerfen, ergeben;
Gewinn b.; das Kapital bringt Zinsen
e)
zur Folge haben;
das bringt dir nur Ärger
2.
etwas b.
a)
veröffentlichen, aufführen, senden;
die Zeitung hat heute eine Besprechung des Films gebracht; das Staatstheater bringt dieses Jahr zwei Opern von Mozart; das ZDF bringt heute einen Beitrag über Umweltschutz
b)
mit „es“ als Obj.
erreichen, werden;
er hat es bis zum Direktor gebracht
er ist Direktor geworden;
er hat es zu nichts gebracht; er wird es noch zu etwas b.; er wird es noch weit b.
er wird noch viel erreichen;
du wirst es noch dahin b., dass man dir kündigt
c)
ugs.
können;
das bringe ich nicht!; ob du das bringst?
3.
jmdn. b.
a)
begleiten, an einen Ort schaffen;
ich bringe dich bis zum Gartentor; ein Kind in die Schule b.
b)
dafür sorgen, dass jmd. an einen Ort, eine Stelle kommt;
jmdn. ins Gefängnis b.; du bringst mich noch ins Grab!
c)
jmdn. veranlassen, etwas zu tun oder nicht zu tun, jmdn. in einen Zustand versetzen;
jmdn. zum Lachen, Weinen, Sprechen b.; du bringst mich zur Verzweiflung!; kannst du ihn nicht dazu b., mit dem Rauchen aufzuhören?; jmdn. auf andere Gedanken b.
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