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Wie entstand der Mond?
Genau weiß das niemand. Eine ältere Hypothese besagt, dass der Mond unabhängig von der Erde entstand und von ihr aufgrund der großen Anziehungskraft »eingefangen« wurde. Neueren Theorien zufolge ist der Mond jedoch das Ergebnis eines planetarischen Zusammenstoßes der Erde mit dem Protoplaneten Theia. Dieser war vermutlich so groß wie der Mars, und die Kollision hatte entsprechende Auswirkungen.
Durch den Zusammenprall vor mehr als 4 Mrd. Jahren wurde Theia zerstört, sein schwereres Material dem Erdkern einverleibt und das leichtere Material in eine Erdumlaufbahn geschleudert. Auch wurden beträchtliche Teile der äußeren Erdschichten durch den Aufprall abgesprengt. Die Trümmerteile der beiden Himmelskörper verblieben in einer Umlaufbahn um die Erde, vermischten sich und verdichteten sich schließlich zum Mond, wie wir ihn heute kennen.
Übrigens: Diese Theorie würde erklären, warum der Mond in seiner chemischen Zusammensetzung der Erde zwar sehr ähnlich ist, sich im Detail aber deutlich unterscheidet. So besteht der Mond fast nur aus Gesteinen und hat einen viel geringeren Eisengehalt als die Erde. Zudem hat er eine verhältnismäßig geringe Dichte.
Schimmel rettet die Welt
Das wird eine Aufregung gewesen sein, als der britische Arzt und Bakteriologe Alexander Fleming am 28. September 1928 aus seinem Urlaub zurückkehrte und im Labor eine Petrischale entdeckte, die er vor der Abreise nicht richtig gesäubert hatte: Ein Schimmelpilz hatte sich darin breitgemacht – und die zuvor dort angelegte...
News der Woche 13.12.2024
Der Beitrag News der Woche 13.12.2024 erschien zuerst auf wissenschaft.de.