Gesundheit A-Z
Tympanometrie
die Messung der akustischen Impedanz (Widerstand) des Trommelfells. Dabei wird zunächst ein Unterdruck, dann ein Überdruck im äußeren Gehörgang erzeugt. Gleichzeitig ermittelt man die sich ändernden Reflexe eines Prüftons. Die Messergebnisse werden im Tympanogramm dargestellt. Die Tympanometrie dient der Diagnose von unterschiedlichen Erkrankungen des Trommelfells, des Mittelohrs und der Gehörknöchelchen. Da der Patient nicht mitarbeiten muss (z. B. Töne erkennen), eignet sich die Tympanometrie auch zur Abklärung von Hörstörungen bei Kleinkindern.
Wissenschaft
Wie aus Gebrabbel Sprache wird
Sprachwissenschaftler und Entwicklungspsychologen erforschen, wie Kinder sprechen lernen und was dabei in ihrem Gehirn geschieht. Offenbar finden schon im Säuglingsalter komplexe Prozesse statt. von ANDREA MERTES Neulich auf der Straße: Eine Mutter schiebt ihr Baby im Buggy, ein Hund läuft vorbei. Daraufhin beugt die Mutter sich...
Wissenschaft
Das Labor im All
Medizinische Experimente gehören bei Weltraummissionen zur Tagesordnung. Sie lohnen sich in vielerlei Hinsicht. von FRANK FRICK Der Weltraum-Veteran Dafydd Rhys („Dave“) Williams beklagte im Herbst 2021: „Die Menschen spüren den Nutzen des Raumfahrtprogramms im Alltag oft nicht. Doch gleichzeitig ist die Technologie aus dem...