Gesundheit A-Z
Tympanometrie
die Messung der akustischen Impedanz (Widerstand) des Trommelfells. Dabei wird zunächst ein Unterdruck, dann ein Überdruck im äußeren Gehörgang erzeugt. Gleichzeitig ermittelt man die sich ändernden Reflexe eines Prüftons. Die Messergebnisse werden im Tympanogramm dargestellt. Die Tympanometrie dient der Diagnose von unterschiedlichen Erkrankungen des Trommelfells, des Mittelohrs und der Gehörknöchelchen. Da der Patient nicht mitarbeiten muss (z. B. Töne erkennen), eignet sich die Tympanometrie auch zur Abklärung von Hörstörungen bei Kleinkindern.
Wissenschaft
Warum werden Spinnenfäden durch Dehnung stärker?
Wenn Spinnen ihre Netze spinnen, ziehen sie mit ihren Hinterbeinen Seidenfäden aus ihren Spinndüsen. Dieses Ziehen ist löst nicht nur die Seide, sondern stärkt auch die Seidenfasern und führt so zu einem stabileren Netz. Nun haben Forschende herausgefunden, weshalb dieser Dehnungsprozess von so großer Bedeutung ist: Durch das...
Wissenschaft
Vielversprechender Impfstoff gegen Noroviren
Noroviren verursachen schwere Magen-Darm-Erkrankungen und sind hochansteckend. Eine Impfung gibt es bislang nicht. Jetzt haben Mediziner einen Impfstoff gegen die Durchfallerreger entwickelt und getestet, der in Tablettenform geschluckt werden kann. In einer klinischen Studie erwies sich das Mittel als wirksam – zumindest...