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Welche anderen Kolonialmächte gab es?

An erster Stelle sind England, Frankreich und die Niederlande zu nennen. Sie wollten nicht hinnehmen, dass Portugiesen und Spanier die Welt quasi unter sich aufteilten. Sie gründeten im 16. und 17. Jahrhundert große Handelskompanien, die ein Gegengewicht zur spanischen und portugiesischen Macht bilden sollten. Die Niederländer schufen ein Kolonialreich in Fernost, machten das 1621 gegründete Batavia, das heutige Jakarta auf der indonesischen Insel Java, zur Drehscheibe ihres Orientgeschäfts, kontrollierten den Sklavenstützpunkt Guinea und gründeten 1624 an der Mündung des Hudson in Nordamerika Neu-Amsterdam, das später von England beherrschte New York.

England und Frankreich setzten einen Schwerpunkt in der Neuen Welt: 1587 gründete Sir Walter Raleigh (um 1554–1618) dort eine Siedlungskolonie, die er Virginia nannte. Englische Auswanderer ließen sich 1620 an der amerikanischen Ostküste nieder. Der englische Einflussbereich dehnte sich im 17. Jahrhundert weiter nach Westen aus. Samuel de Champlain (um 1565–1635) gründete im frühen 17. Jahrhundert die Siedlung Neu-Frankreich im späteren Kanada. Eine Pflanzungskolonie entstand in Louisiana, wo Zuckerrohr und Tabak angebaut wurden.

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