Wissensbibliothek

Ist der Weißkopfseeadler vom Aussterben bedroht?

Heute zum Glück nicht mehr. Aber wie dem europäischen Seeadler, erging es seinem nordamerikanischen Vetter: Vor allem die starke Bejagung und Umweltgifte wie DDT brachten den Weißkopfseeadler (Haliaetus leucocephalus) an den Rand der Ausrottung, bis er 1973 unter Schutz gestellt wurde und sich der Bestand des amerikanischen Wappenvogels wieder erholen konnte.

Übrigens: Bei den nordamerikanischen Indianern genoss der Weißkopfseeadler hohes Ansehen. Stammesmitglieder, die sich besonders ausgezeichnet hatten, durften Adler töten und sich als Zeichen der Tapferkeit mit ihren Federn schmücken.

Harder-Gletscher
Wissenschaft

Gewaltige Flut riss Krater in Grönlands Eisschild

Durch die globale Erwärmung taut der grönländische Eisschild. Das Schmelzwasser fließt dabei üblicherweise ins Meer. Mitunter kann es allerdings auch zerstörerische Kraft entfalten, wie nun eine Studie enthüllt. Satellitendaten zeigen, dass im Jahr 2014 ein unter der Eisschicht gelegener Schmelzwassersee mit solcher Wucht nach...

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Wissenschaft

Warum erkältet man sich im Winter leichter?

Kälte, Nässe oder Zugluft sind nicht daran schuld, wenn die Nase läuft. Des Rätsels Lösung verrät Dr. med. Jürgen Brater. Auch wenn ein grippaler Infekt im allgemeinen Sprachgebrauch „Erkältung“ genannt wird, ist Kälte allein nicht in der Lage, ihn auszulösen. Wäre es anders, müssten Eskimos oder Polarforscher, die im ständigen...

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