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Warum kam es zur Ausrufung der Republik?

Vor dem Hintergrund des verlorenen Krieges und der Unzufriedenheit im Land hatte die alte Monarchie keine Chance mehr. Die äußeren Ereignisse befördeten das schnelle Ende des Kaiserreichs. Ende 1918 kam es zu einer Meuterei von Matrosen der Hochseeflotte, der noch Ende Oktober 1918 ein völlig sinnloser Einsatzbefehl gegen England erteilt worden war. Die Meuterei weitete sich zur Novemberrevolution aus. Die Meuterer bildeten revolutionäre Ausschüsse und die Bevölkerung verweigerte der Monarchie die Gefolgschaft.

Am 9. November wurde Kaiser Wilhelm II. zur Abdankung gezwungen und ging ins holländische Exil. Reichskanzler Prinz Max von Baden stürzte den Monarchen durch eine Pressemeldung über den angeblichen Rücktrittswillen des Kaisers und übertrug dem SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert das Amt des Reichskanzlers. Er versprach sich davon den Sieg der gemäßigten Kräfte – und vielleicht noch eine Chance für die Monarchie.

Um der bereits zum Regierungsviertel marschierenden radikalisierten Arbeiterschaft um den Spartakusbund-Führer Karl Liebknecht (1871–1919) zuvorzukommen, verkündete Philipp Scheidemann (SPD) ebenfalls am 9. November von der Terrasse des Reichstagsgebäudes aus die »Deutsche Republik«. Kurz darauf rief Liebknecht vor dem Berliner Schloss die »Freie sozialistische Republik Deutschland« aus.

Fische, Rampen, Umwelt
Wissenschaft

Fische auf Wanderschaft

Kompakte Wehre versperren vielen Fischen den Weg ins Laichgewässer. Durchlässige Rampen können ihnen wieder einen Zugang verschaffen. von KLAUS ZINTZ Das Wasser fließt schnell zwischen den großen Steinen der flachen Rampe hindurch, Luftblasen wirbeln ständig von der Oberfläche in tiefere Wasserschichten. Eine Bachforelle schwimmt...

Sadt, Rohstoffe, Gebäude
Wissenschaft

Die Stadt als Rohstoff-Mine

Die Rohstoffe vieler Häuser und Autos landen nach deren Lebensende auf dem Müll. Forscher wollen die wertvollen Materialien zurückgewinnen. von MARTIN ANGLER Alle Labors sind kalt, weiß und steril? Von wegen. Die Wohnung Nr. 270 im Schweizer Städtchen Dübendorf ist lichtdurchflutet und hat warme Holzböden mit flauschigen...

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