Wissensbibliothek

Was ist die »Laterne des Aristoteles«?

Dabei handelt es sich gewissermaßen um das Gebiss der Seeigel, denn sie haben – untypisch für Stachelhäuter – einen Kauapparat ausgebildet, der aus fünf hakenförmigen, stets nachwachsenden Zähnen mit je einem eigenen Kiefergerüst besteht. Diese sind durch Muskeln beweglich miteinander verbunden und bilden einen komplizierten Kieferapparat, der auf- und zugeklappt werden kann. Bereits Aristoteles (384–322 v. Chr.) beschrieb diesen Kauapparat und da er an eine Laterne erinnert, wird er auch als »Laterne des Aristoteles« bezeichnet.

Wissenschaft

Ein Erdbeben änderte einst den Verlauf des Ganges

Gewaltige Erschütterungen prägten einst einen mächtigen Strom Asiens: Vor 2500 Jahren hat ein schweres Erdbeben abrupt den Hauptkanal des Ganges im heutigen Bangladesch verlagert, geht aus einer Studie hervor. Dies war wohl mit weiträumigen Überflutungen in der Deltaregion verbunden. Ein erneutes Ereignis dieser Art würde sich in...

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Wissenschaft

Geflügelte Globetrotter

Tierwanderungen sind ein weltweites Naturphänomen mit unzähligen Geheimnissen. So manches davon versetzt sogar die erfahrensten Forschenden ins Staunen. Von Kurt de Swaaf Jedes Jahr, gegen Ende April, spähen meine kleine Tochter und ich gebannt in den Frühlingshimmel. Wir erwarten das baldige Eintreffen einer Schar Sommergäste,...

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