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Stillen – das Beste fürs Kind

Vorurteile und Unsicherheit machen stillenden Müttern zu schaffen

Muttermilch ist die beste Ernährung für Babys. Darüber sind sich Ärzte heute einig. Doch nicht für alle Mütter ist es selbstverständlich, ihr Kind zu stillen. Viele Frauen kämpfen mit einer Reihe von Schwierigkeiten - mit Vorurteilen ihrer Umgebung wie mit ihrer persönlichen Unsicherheit.

Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit

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Trinken und kuscheln zugleich

Durch das Stillen entsteht schnell eine innige Beziehung zwischen Mutter und Baby.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Säuglinge vier bis sechs Monate voll zu stillen. Danach sollen die Kinder neben der Beikost noch mindestens bis zum Alter von zwei Jahren bei Mama trinken dürfen.

Doch so lange hält kaum eine Stillbeziehung. Zwar sind die jungen Mütter heute hoch motiviert, ihrem Kind die beste Nahrung zu geben. Dies stellte jedenfalls die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer Studie zu "Stillen und Säuglingsernährung" - kurz SuSe - fest. Gleich nach der Geburt wollen 91 Prozent der Mütter ihr Kind stillen. Doch schon in den nächsten Tagen und Wochen sinkt diese Zahl rapide. Bei der Entlassung aus der Klinik bekommen nur noch 73 Prozent der Kinder ausschließlich Muttermilch, nach dem zweiten Monat 42 Prozent und gegen Ende des sechsten Monats lediglich 10 Prozent.

Für diese Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit gibt es viele Ursachen. Während in traditionellen Stammesgesellschaften Mütter ihre erwachsenen Töchter ganz selbstverständlich bei Geburt und Kinderpflege unterstützen, fühlen sich Frauen in den modernen Industriegesellschaften oft alleingelassen und überfordert. Zudem empfangen sie eine Fülle von widersprüchlichen Botschaften, die sie verunsichern und entmutigen. Rund um das Stillen rankt sich eine Vielzahl von Tabus und Vorurteilen, die zum Teil eine lange Geschichte haben.

 

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von wissen.de-Autorin Monika Wittmann
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