Wissensbibliothek
Wer schuf die Galvani'sche Zelle?
Die Italiener Luigi Galvani (1737–1798) und Alessandro Volta (1745–1827). Galvani untersuchte mit seinen berühmten Froschschenkelversuchen die Wirkung von Elektrizität auf Muskelgewebe. Dabei stellte er fest, dass Froschschenkel immer dann zusammenzuckten, wenn er mit ihnen zwei unterschiedliche Metalle, z. B. eine Eisenstange und einen Messinghaken, verband. Er erkannte ganz richtig, dass die Verschiedenartigkeit der beiden Metalle die Ursache für die elektrischen Zuckungen im Muskelgewebe war – Schenkel, Eisenstange und Messinghaken bildeten das erste sog. Galvani'sche Element. Volta wiederum entwickelte die Idee weiter und konstruierte im Jahr 1800 die erste elektrische Batterie, nachdem er zuvor bereits den Plattenkondensator erfunden hatte. Voltas erste Galvani'sche Zelle enthielt Kupfer- und Zinkplatten, die durch Säure verbunden waren, ganz ähnlich wie heutige Batterien.
Vertikale Rotoren im Aufwind
Windkraftanlagen, deren Rotoren sich um eine senkrechte Achse drehen, bieten etliche Vorteile. Doch tückische Strömungen haben ihren Erfolg bisher vereitelt. Eine neue Technik soll das nun ändern. von CHRISTIAN BERNHART Patrick Richter hatte viele Argumente auf seiner Seite, als ein Fernsehteam des Magazins Spiegel TV im August...
Innovativer Zement soll Gebäude kühlen
Wenn die Sonne auf Gebäude scheint, heizen sich ihre Wände und Dächer auf und geben die Wärme nach innen und außen ab. Dadurch bilden sich städtische Wärmeinseln und der Energiebedarf für Klimaanlagen steigt. Ein neuartiger Zement soll Abhilfe schaffen: Weil er das Sonnenlicht streut, statt es zu absorbieren, bleibt er sogar...