Wissensbibliothek
Wer schuf die Galvani'sche Zelle?
Die Italiener Luigi Galvani (1737–1798) und Alessandro Volta (1745–1827). Galvani untersuchte mit seinen berühmten Froschschenkelversuchen die Wirkung von Elektrizität auf Muskelgewebe. Dabei stellte er fest, dass Froschschenkel immer dann zusammenzuckten, wenn er mit ihnen zwei unterschiedliche Metalle, z. B. eine Eisenstange und einen Messinghaken, verband. Er erkannte ganz richtig, dass die Verschiedenartigkeit der beiden Metalle die Ursache für die elektrischen Zuckungen im Muskelgewebe war – Schenkel, Eisenstange und Messinghaken bildeten das erste sog. Galvani'sche Element. Volta wiederum entwickelte die Idee weiter und konstruierte im Jahr 1800 die erste elektrische Batterie, nachdem er zuvor bereits den Plattenkondensator erfunden hatte. Voltas erste Galvani'sche Zelle enthielt Kupfer- und Zinkplatten, die durch Säure verbunden waren, ganz ähnlich wie heutige Batterien.
Die Rätsel des Weißen Trüffels
Erstmals ist es Forschern gelungen, den begehrten Weißen Trüffel außerhalb seines natürlichen Verbreitungsgebiets zu kultivieren. von ROMAN GOERGEN Claude Murat erinnert sich an einen Tag im September 2020: „Ich war zu Besuch auf einer Trüffelplantage in Nouvelle-Aquitaine. Wir folgten einem Trüffelspürhund, einem Lagotto...
Perlenkette im Plasma
Seit vielen Jahren wundern sich Forscher, warum sich in einem ionisierten Gas Reihen aus Staubpartikeln bilden können. Nun ist das Rätsel gelöst. von DIRK EIDEMÜLLER Das Plasmakristall-Experiment ist die älteste noch in Betrieb befindliche Versuchsreihe an Bord der Internationalen Raumstation (ISS). Seit rund zwanzig Jahren ist...