Wahrig Herkunftswörterbuch

Lehm

geht auf
mhd.
leim(e),
ahd.
leim(o) zurück und ersetzte im 18. Jh. das bis dahin vorherrschende Leimen in ders. Bed.;
westgerm.
*laima/on „Lehm“ beruht auf
idg.
*lei „schmieren, kleben“, auch in
lat.
limus „Schlamm“ und
griech.
alíno „verschmieren“; die Ausgangsbedeutung ist also „das Verschmierte“ oder das „zu Verstreichende“; diese Bedeutung bezieht sich darauf, dass in früherer Zeit Lehm als Baustoff verwendet wurde, der an den Häuserwänden verschmiert wurde
Böden, Meer
Wissenschaft

Schatzkiste Natur

Es gilt als sicher, dass im Meer und im Boden noch viele Organismen zu entdecken sind – und damit auch zahlreiche medizinische Wirkstoffe. von FRANK FRICK und SALOME BERBLINGER Die enorme Vielfalt des Lebens im Meer hat sich als reiche Inspirationsquelle für die Entdeckung von Arzneimitteln erwiesen“, lautet der erste Satz in...

KI und Vorurteile
Wissenschaft

KI: Dialekte wecken versteckte Vorurteile

Allein die Art, wie eine Person spricht, kann uns zu Annahmen über ihre Intelligenz verleiten. Einen ähnlichen Effekt gibt es offenbar auch bei großen KI-Sprachmodellen: Diese stufen Menschen mit afroamerikanischem Dialekt signifikant negativer ein als Personen, die das übliche amerikanische Englisch sprechen. Wie eine Studie...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon