Wahrig Herkunftswörterbuch

Lehm

geht auf
mhd.
leim(e),
ahd.
leim(o) zurück und ersetzte im 18. Jh. das bis dahin vorherrschende Leimen in ders. Bed.;
westgerm.
*laima/on „Lehm“ beruht auf
idg.
*lei „schmieren, kleben“, auch in
lat.
limus „Schlamm“ und
griech.
alíno „verschmieren“; die Ausgangsbedeutung ist also „das Verschmierte“ oder das „zu Verstreichende“; diese Bedeutung bezieht sich darauf, dass in früherer Zeit Lehm als Baustoff verwendet wurde, der an den Häuserwänden verschmiert wurde
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