Lexikon

Agglomeration

[
lateinisch
]
Ballungsgebiet
räumliche Konzentration von Arbeitsstätten und Wohngebieten mit einer Verdichtung der Infrastruktur; entwickelte sich besonders im Zeitalter der Industrialisierung durch rasches Anwachsen der städtischen Bevölkerung in den aufstrebenden Industriegebieten. Aus der Häufung von Arbeits- und Produktionsstätten auf engem Raum können sich Kostenvorteile, d. h. Agglomerationsvorteile, ergeben. Umgekehrt kann eine zu starke Verdichtung Agglomerationsnachteile bewirken, etwa in Form von Luft- und Wasserverschmutzung oder sehr hohen Bodenpreisen. Als städtische Agglomeration bezeichnet man eine Stadt mit ihren Vororten und direkt angebundenen Umlandgemeinden. Verdichtungsraum, Metropolregion.
Gehirn, Schlaf
Wissenschaft

Die Müllabfuhr im Kopf

Das zentrale Entsorgungssystem des Gehirns arbeitet vor allem im Schlaf. Forscher vermuten, dass durchwachte Nächte Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen begünstigen. von SUSANNE DONNER Mehr als 100 Jahre glaubten Fachleute, das Gehirn recycle seinen Abfall selbst. Während andere Organe von einem Lymphsystem durchzogen...

Helmstaedter, Natur, Naturstoff
Wissenschaft

Vom Naturstoff zur Arznei

Tiere und Pflanzen sind bis heute die wichtigste Quelle für Arzneien. Naturheilkunde und moderne Medizin stehen sich deshalb viel näher, als es ihr gegensätzliches Image vermuten lässt. von SUSANNE DONNER Dem gefriergetrockneten Leichnam sahen die Forschenden es nicht gleich an: Aber Ötzi war ein kranker Mann. Im Magen entdeckten...

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