Lexikon
Holzfaserplatte
Faserplatteplattenförmiger Werkstoff aus verholzten Fasern. Durch die Auflösung des gewachsenen Holzes bis zur Faser (Defibrillierung) werden die Nachteile des natürlichen Holzverbands (z. B. Dichteunterschiede durch Äste und Jahresringe) vermieden. Zur Holzfaserplattenherstellung wird das Rohholz zerkleinert und mit Dampf, heißem Wasser oder schwachen Laugen zerfasert und anschließend gemahlen. Nach Zugabe von Kunstharzbindemitteln werden aus dem Faserbrei durch Wasserentzug auf endlos umlaufenden Siebbahnen Platten gebildet. Zur Holzfaserdämm- oder -isolierplattenherstellung wird das Vlies in Trockenkanälen getrocknet; zur Holzfaserhartplattenherstellung ist eine Verdichtung in hydraulischen Heizpressen erforderlich. Ein Nachteil dieses Nassverfahrens, bei dem Wasser als formendes Medium dient, ist der hohe Abwasseranfall. Daher wurden auch Trockenverfahren entwickelt, wobei das Vlies im Luftstrom gebildet wird.
Wissenschaft
Elefant nutzt Wasserschlauch als raffinierten Duschkopf
Der Mensch ist nicht das einzige Wesen im Tierreich, das Werkzeuge verwendet. Auch Schimpansen, Delfine, Krähen und Elefanten sind beispielsweise für ihre Fähigkeiten im Umgang mit Werkzeugen wie Stöcken bekannt. Jetzt haben Biologen überraschend entdeckt, dass Elefanten im Berliner Zoo auch bemerkenswert gut mit Wasserschläuchen...
Wissenschaft
Superkleber aus Schleim und Muschelproteinen
Eine Barriere aus Schleim schützt unsere Schleimhäute vor schädlichen Einflüssen – sei es im Mund vor eindringenden Bakterien oder im Magen vor der Magensäure. Einen entscheidenden Beitrag dazu leisten sogenannte Muzine, die strukturgebenden Bestandteile des Schleims. Deren positive Eigenschaften haben sich Forschende nun zunutze...