Lexikon
Piezoelektrizität
[
piˈetso:e-; griechisch
]Elektrizität, die dadurch entsteht, dass manche Kristalle (besonders Quarz, Turmalin) unter Druck elektrisch polarisiert werden, d. h. dass sich dann in ihrer Umgebung ein elektrisches Feld ausbildet (piezoelektrischer Effekt). Umgekehrt ruft ein elektrisches Feld kleine Deformationen bei diesen Kristallen hervor. Die Piezoelektrizität wird heute zur Konstanthaltung der Frequenz bei Quarzuhren, zur Erzeugung von Ultraschall und in der Funktechnik verwendet, indem man eine rasch wechselnde elektrische Spannung anlegt und die Eigen-(Resonanz-)frequenz eines Kristallplättchens ausnutzt. Der piezoelektrische Effekt wird auch zum Messen von Drücken und in (Kristall-)Tonabnehmern benutzt.
Wissenschaft
Scharf sehen
Wie sich Kurzsichtigkeit vorbeugen lässt – und was gegen den fortschreitenden Verlust des Augenlichts hilft. von SUSANNE DONNER Es waren kleine Hähne, die Frank Schaeffel Entscheidendes über das Sehen lehrten. Er setzte ihnen noch als Küken eine Brille auf, die er in mühsamer Handarbeit in eine Lederhaube einnähte. Im Zeitraffer...
Wissenschaft
»Es geht um die Wirtschaftlichkeit des gesamten Energiesystems«
Bringen aktuelle Fortschritte der Fusionsforschung neuen Schwung in das Streben nach einer neuen, unerschöpflichen Energiequelle? Und welche Vorteile hätte sie gegenüber Sonne und Wind? Die Physikerin Sybille Günter erläutert die Entwicklung. Das Gespräch führte Dirk Eidemüller Die Fusionsforschung hat in den letzten Jahren...