Lexikon
Piezoelektrizität
[
piˈetso:e-; griechisch
]Elektrizität, die dadurch entsteht, dass manche Kristalle (besonders Quarz, Turmalin) unter Druck elektrisch polarisiert werden, d. h. dass sich dann in ihrer Umgebung ein elektrisches Feld ausbildet (piezoelektrischer Effekt). Umgekehrt ruft ein elektrisches Feld kleine Deformationen bei diesen Kristallen hervor. Die Piezoelektrizität wird heute zur Konstanthaltung der Frequenz bei Quarzuhren, zur Erzeugung von Ultraschall und in der Funktechnik verwendet, indem man eine rasch wechselnde elektrische Spannung anlegt und die Eigen-(Resonanz-)frequenz eines Kristallplättchens ausnutzt. Der piezoelektrische Effekt wird auch zum Messen von Drücken und in (Kristall-)Tonabnehmern benutzt.
Wissenschaft
Helium-Regen und ausgefranster Kern
Das Innere der Riesenplaneten im Sonnensystem ist äußerst exotisch, wie Daten von Raumsonden und Laborexperimenten zeigen. von THOMAS BÜHRKE Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sind die Riesen im äußeren Sonnensystem. Diese Gasplaneten besitzen 99,5 Prozent der Gesamtmasse aller Planeten. Im Inneren Jupiters fänden mehr als 1300...
Wissenschaft
Eine Optik aus Schall
Erstmals gelang die Ablenkung intensiver Laserstrahlen durch extrem starken Ultraschall. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Forschung und Hochleistungslaser, etwa in der Materialbearbeitung. von DIRK EIDEMÜLLER Laserstrahlen sind ein wichtiges Werkzeug: nicht nur beim Scanner an der Supermarktkasse, sondern auch bei der...