Lexikon

Aquilia

Aquileja
slawisch Oglej, italienische Stadt im Süden der Region Friaul-Julisch-Venetien, nahe der Adriaküste, 3300 Einwohner; romanischer Dom (11. Jahrhundert) über konstantinischer Doppelbasilika mit gut erhaltenem Mosaikfußboden (Weltkulturerbe seit 1998), archäologisches Museum.

Geschichte

Aquileia wurde 181 v. Chr. römische Kolonie; bis in die Spätantike Handelsstadt mit etwa 100 000 Einwohnern, von der große Teile ausgegraben wurden; 452 durch Attila zerstört, seit Mitte des 6. Jahrhunderts Sitz eines Patriarchen, der 568 nach Grado übersiedelte. Später gab es zwei Patriarchen, die 1180 von Rom anerkannt wurden. Seit 1421 gehörte Aquileia zu Venedig. Das Patriarchat wurde 1751 von Papst Benedikt XIV. aufgelöst.
Wissenschaft

Rostiges Zeichen der Erwärmung

Aus klarem Wasser wird eine orangefarbene Suppe: Forscher berichten über eine intensive Verfärbung zahlreicher Bäche und Flüsse in Alaska. Ihre Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass es sich um eine Folge des Auftauens des Permafrosts handelt: Mineralien werden aus dem Untergrund gelöst, die zur Freisetzung von Metallen...

Atomkern
Wissenschaft

Kern mit Proton-Halo

Neue Messungen an einem exotischen Aluminium-Isotop deuten auf eine ungewöhnliche Struktur hin: Dort gibt es ein nur schwach gebundenes äußeres Proton. von DIRK EIDEMÜLLER Normalerweise stellt man sich Atomkerne als extrem dichte Zusammenballung von Protonen und Neutronen vor, die durch die starke Kernkraft zusammengehalten...

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