Lexikon
Deletiọn
[
lateinisch
]eine Mutation, die durch den Verlust genetischer Information gekennzeichnet ist. Der Umfang der Deletion kann von einem einzelnen Nucleotid bis zu einem größeren Chromosomenstück reichen. Größere Deletionen sind durch lichtmikroskopische Untersuchung von Chromosomen feststellbar. Kleinere Deletionen innerhalb von codierenden Sequenzen der DNA können zu einer Verschiebung des Leserasters des genetischen Codes führen, was die Bildung fehlerhafter Proteinmoleküle nach sich zieht. Zahlreiche schwere Erbkrankheiten beruhen auf Deletionen (z. B. Mukoviszidose, Duchenne Muskeldystrophie).
Wissenschaft
Von Rohdaten zu Bildern: ein Labyrinth
Astronomische Fotos sind nur selten direkte Abbilder, sondern meistens das Produkt aus einem hochkomplexen Prozess der Datenverarbeitung. von MARLENA WEGNER Ein Bild kann vieles sein: ein Gemälde, eine Fotografie, eine Zeichnung, ein Spiegelbild oder die Darstellung auf einem Bildschirm. In der Wissenschaft spielen Bilder eine...
Wissenschaft
Schneller im Kopf
Neurowissenschaftler verhelfen Fußballklubs mit dem Konzept der messbaren Spielintelligenz zum Erfolg. von ROLF HEßBRÜGGE Arsène Wenger ist ein anerkannter Vordenker im Fußball. Als Trainer führte er den FC Arsenal in der Saison 2003/04 ungeschlagen zum Meistertitel in der englischen Premier League – ein historisch einmaliger...
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Späte Diagnose
Das vernetzte Gehirn
Mythos Varusschlacht
Neue Wege ohne Widerstand
Auf den Geschmack gekommen
Wenn Satelliten Luft atmen