Lexikon
Entideologisierung
die von mehreren Wissenschaftstheoretikern (besonders in den 1950er und frühen 1960er Jahren) behauptete Tendenz, dass Ideologien ihre Bedeutung für die Legitimation politischen bzw. allgemeinen gesellschaftlichen Handelns mehr und mehr verlören. Durch Entideologisierung ist vor allem eine stark technokratisch ausgerichtete Politik gekennzeichnet, die sich an Sachzwängen zu orientieren scheint. Von marxistischer Seite wird Entideologisierung selbst als eine Ideologie zur Verschleierung gesellschaftlicher Widersprüche bezeichnet.
Wissenschaft
Die Geschichte des Lebens
Vor über vier Milliarden Jahren begann auf der Erde eine Entwicklung, die zu unserer heutigen Biosphäre geführt hat. Es ging unterschiedlich schnell, es gab Meilensteine und Massensterben, die alles in neue Richtungen lenkten. Und immer galt: Nichts bleibt, wie es ist. Von Bettina Wurche Vor 4,5 Milliarden Jahren formte sich die...
Wissenschaft
Abgenabelt
Die für schwimmende Häuser notwendige Technik haben Forscher aus Brandenburg und Sachsen entwickelt – und auf einem See in der Niederlausitz realisiert.
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