Lexikon

Entideologisierung

die von mehreren Wissenschaftstheoretikern (besonders in den 1950er und frühen 1960er Jahren) behauptete Tendenz, dass Ideologien ihre Bedeutung für die Legitimation politischen bzw. allgemeinen gesellschaftlichen Handelns mehr und mehr verlören. Durch Entideologisierung ist vor allem eine stark technokratisch ausgerichtete Politik gekennzeichnet, die sich an Sachzwängen zu orientieren scheint. Von marxistischer Seite wird Entideologisierung selbst als eine Ideologie zur Verschleierung gesellschaftlicher Widersprüche bezeichnet.
Rydberg-Atome
Wissenschaft

Rechnen mit hochfliegenden Elektronen

Rydberg-Atome mit extrem angeregten Elektronenzuständen sind wichtig für die Quantentechnologie. Stuttgarter Forscher haben nun einen besonders langlebigen Rydberg-Zustand erzeugt. von DIRK EIDEMÜLLER Normalerweise tummeln sich Elektronen so nahe wie möglich am Atomkern. Nach den Gesetzen der Quantenphysik besetzen sie dabei...

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Wissenschaft

Gute Aussichten für grünes Gas

Eine Anlage in Großbritannien zeigt, wie sich Biomethan produzieren lässt, dessen Klimagasemissionen gegen Null gehen. Ist das die Zukunft der Biogastechnologie? von KLAUS SIEG Mit fast 10.000 Anlagen ist die Biogasbranche in Deutschland weltweiter Spitzenreiter. Die Technologie der Biogasnutzung bietet viele Vorteile. Mit ihr...

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