Lexikon

Entideologisierung

die von mehreren Wissenschaftstheoretikern (besonders in den 1950er und frühen 1960er Jahren) behauptete Tendenz, dass Ideologien ihre Bedeutung für die Legitimation politischen bzw. allgemeinen gesellschaftlichen Handelns mehr und mehr verlören. Durch Entideologisierung ist vor allem eine stark technokratisch ausgerichtete Politik gekennzeichnet, die sich an Sachzwängen zu orientieren scheint. Von marxistischer Seite wird Entideologisierung selbst als eine Ideologie zur Verschleierung gesellschaftlicher Widersprüche bezeichnet.
Frauen
Wissenschaft

Body Positivity: Wie die Kultur unser Körpergefühl prägt

Wie zufrieden wir mit unserem Körper sind, hängt für unter anderem von gesellschaftlich vermittelten Schönheitsidealen ab. Eine Studie hat nun alters- und kulturübergreifende Vergleiche gezogen. Demnach empfinden weiße westliche Frauen die geringste Wertschätzung für ihren eigenen Körper und fühlen sich zugleich am meisten durch...

Foto der tätowierten Hand einer 1200 Jahre alten Mumie
Wissenschaft

Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt

Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...

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