Lexikon

Gebärmuttersenkung

Descensus uteri
Senkung der Gebärmutter nach unten infolge einer angeborenen Bindegewebsschwäche oder durch eine Schädigung des Beckenbodens bei Geburtsvorgängen. Der Gebärmutterhals schiebt sich dabei mehr oder weniger in das Scheidenrohr vor. In schweren Fällen kann es zum Erscheinen eines Teils der Gebärmutter sowie der dann mitgesunkenen oberen Scheidenanteile oder gar zum totalen Gebärmuttervorfall (Prolaps uteri) kommen. Außerdem können Harnblase und Mastdarm sackartig nach außen ausgezogen werden (Zystozele und Rektozele). Eine Behandlung ist in leichteren Fällen kaum nötig; in schweren Fällen erfordert die Gebärmuttersenkung eine Operation.
Foto von menschlichem Überresten aus der Maszycka-Höhle
Wissenschaft

Knochen belegen Gewalt-Kannibalismus im Magdalénien

Menschliche Überreste aus der Maszycka-Höhle in Polen zeugen davon, wie Gesellschaften in Mitteleuropa in der Altsteinzeit lebten und wie sie ihre Toten bestatteten. Spuren an diesen Knochen deuten darauf hin, dass die Körper der Verstorbenen systematisch zerlegt wurden – bis aufs Knochenmark, wie neue Analysen ergaben. Die Funde...

Supraleiter
Wissenschaft

Unidentifizierbare supraleitende Objekte

Einige überzogene Hypes und handfeste Skandale haben ein schlechtes Licht auf die Forschung mit Hochtemperatursupraleitern geworfen. Was läuft schief auf dem Gebiet? von DIRK EIDEMÜLLER In den letzten Monaten haben wiederholt Berichte die Runde gemacht, dass endlich Supraleiter in Reichweite kommen, die auch bei normalen...

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