Lexikon
Indụsi
Abkürzung für induktive Zugsicherung; Einrichtungen auf Eisenbahnstrecken und an den Triebfahrzeugen, die in die Fahrweise des Lokomotivführers direkt eingreifen. Die Indusi ist eine bereits 1930 entwickelte Einrichtung, die ein unbeabsichtigtes Vorbeifahren an Signalen verhindert. Die Indusi bewirkt ein selbsttätiges Anhalten des Zuges, wenn die Haltestellung eines Vor- oder Hauptsignals vom Triebfahrzeugführer nicht beachtet wird oder der Zug zu schnell an einem geschwindigkeitsbegrenzenden Signal vorbeifährt (Zwangsbremsung). Dadurch sollen Unfälle oder Gefährdungen verhindert werden. Die Indusi befreit den Triebfahrzeugführer nicht von der Beobachtung der Signale. Zu den technischen Ausrüstungen gehören Elektromagnete, die außen an der rechten Schiene und entsprechend am Triebfahrzeug angebracht sind, Schalteinrichtungen an den Signalen (Signalkontakte oder Relais) und Leitungsverbindungen (Kontakte). Die Wirkungen entstehen durch die sich gegenseitig beeinflussenden elektromagnetischen Felder der Magnete.
Die auf den Strecken der Deutschen Bahn angebrachte Weiterentwicklung der Indusi, punktförmige Zugbeeinflussung 90 (PZB 90) genannt, wird für Geschwindigkeiten bis 160 km/h eingesetzt. Linienzugbeeinflussung, Sicherheitsfahrschaltung.
Wissenschaft
Willkommen in Absurdistan
Zwei berühmte Naturforscher, Isaac Newton und Charles Darwin, habe ihre eigenen großen Einsichten nicht voller Überzeugung bejubelt, sondern sie als absurd bezeichnet. Newton kam es absurd vor, dass die von ihm postulierte Schwerkraft etwa zwischen Mond und Erde gravitätisch wirken sollte, obwohl sich zwischen den Himmelskörpern...
Wissenschaft
Lust auf Arbeit?
Im europäischen Vergleich liegen die Deutschen mit ihrer durchschnittlichen Wochenstundenzahl im Ranking weit hinten. Die Jungen reden anscheinend nur noch von Work-Life-Balance, und die Alten ziehen sich ins Homeoffice zurück. Ist der fleißige Deutsche Geschichte? Ein Blick auf die Zahlen. von CHRISTIAN WOLF Die...