Lexikon

Kantianismus

zusammenfassende Bezeichnung für die im Anschluss an die Philosophie I. Kants entstandenen Lehren und deren Vertreter: 1. die unmittelbaren Anhänger Kants (Kantianer): J. Schultz (* 1739,  1805), S. Maimon, K. L. Reinhold, F. Schiller, J. S. Beck (* 1761,  1840), J. F. Fries u. a.; 2. im weiteren Sinne die sich auf Kant berufenden, seine Lehren jedoch weitgehend umbildenden Vertreter des Deutschen Idealismus, besonders J. G. Fichte, F. W. von Schelling, G. W. F. Hegel sowie A. Schopenhauer; 3. der Neukantianismus.
DNA als Computer
Wissenschaft

DNA-Computer speichert und verarbeitet Daten

Computer auf DNA-Basis sollen große Datenmengen sicher auf kleinstem Raum speichern können. Bislang war es allerdings technisch nicht möglich, DNA-Computer zu bauen, die alle Funktionen herkömmlicher elektronischer Computer vereinen. Diese Hürde haben Forschende nun überwunden. Ihre DNA-basierte Technologie kann Daten speichern,...

Foto eines fossilen Schädels von Hyracotherium leporinum
Wissenschaft

„Urpferd“ war gar kein Pferd

Eine Stammbaumanalyse mithilfe von Fossilien liefert überraschende neue Einblicke in die Evolution von Pferden und verwandten Huftieren vor rund 55 Millionen Jahren. Demnach war das bislang als „Urpferd“ geltende Hyracotherium nicht so eng mit Pferden verwandt wie gedacht. Zudem zeigte sich, dass der älteste gemeinsame Vorfahre...

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