Lexikon

Schelling

Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph von
Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling
Friedrich Wilhelm Joseph von, deutscher Philosoph, * 27. 1. 1775 Leonberg,  20. 8. 1854 Ragaz; seit 1803 mit Karoline Schelling verheiratet; studierte im Stift zu Tübingen (Freundschaft mit Hegel und Hölderlin), lehrte in Jena, Würzburg, Erlangen, München und Berlin; stand in enger Verbindung zur Romantik. Schelling gehört zu den Hauptvertretern des deutschen Idealismus. Seine Naturphilosophie ist „spekulative Physik“. Die Dinge werden nicht rezeptiv, raumzeitlich erfasst, sondern urbildlich, ganzheitlich, durch „intellektuelle Anschauung“ gesehen. Die Tätigkeit des absoluten Ich führe zu einer Identität von Denken und Sein, von Realem und Idealem, von Natur und Geist (Identitätsphilosophie). Sowohl das Gebiet der Natur als auch das des Geistes werde durch ein Stufenreich von „Potenzen“ gebildet, wobei die einzelnen Stufen mit dem Absoluten in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen. Der gesamte Kosmos wird als harmonisches Kunstwerk betrachtet. Die Kunst gilt als das ewige Organon der Philosophie, deren Schöpfungen Realität in der „ästhetischen Anschauung“ erhielten. Im Alter suchte Schelling, stark beeinflusst von J. Böhme, eine Vereinigung von Philosophie und Theologie zu vollziehen; dabei stand das Problem der Freiheit des Menschen und dessen Verhältnis zu Gott im Mittelpunkt. Hauptwerke: „Ideen zu einer Philosophie der Natur“ 1797; „Von der Weltseele“ 1798; „System des transzendentalen Idealismus“ 1800; „Über das Wesen der menschlichen Freiheit“ 1809. Historisch-kritische Ausgabe, herausgegeben von H. M. Baumgartner u. a. 1976 ff.
Blick ins Cockpit von Orion: Commander Moonikin Campos (links) – eine Messpuppe bestückt mit zahlreichen Sensoren – und das neue Kommunikationssystem Callisto (Mitte). ©NASA/Joel Kowsky
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