Wissensbibliothek

War der »Alte Fritz« ein einsamer Streiter?

Ja, denn für ein Familienleben blieb dem rastlosen Staatsmann und umtriebigen Publizisten (»Antimachiavell«, »Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Hauses Brandenburg«) kaum Zeit. Von seiner Ehefrau Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel lebte der Monarch fast immer getrennt und blieb kinderlos. Im Alter vereinsamte er und verfolgte mit großer Sorge die Entwicklung seines Neffen und Nachfolgers Friedrich Wilhelm II. So ging es auch seinen Untertanen. Zu sehr hatten sie den »Alten Fritz«, wie sie den König wegen seiner knurrigen Fürsorglichkeit nannten, in seiner Selbstlosigkeit, Unbestechlichkeit und geistigen Souveränität achten, ja, lieben gelernt. Am 17. August 1786 starb Friedrich der Große auf Schloss Sanssouci.

Erdaufschüttung
Wissenschaft

Das Land, das die Sklaven formten

Im Mittelalter erstreckte sich im Süden des heutigen Irak eine Kulturlandschaft, in der die arabischen Eliten mittels eines gewaltigen Bewässerungsnetzwerks eine Plantagenwirtschaft betrieben. Zur Arbeit dort wurden Tausende Sklaven gezwungen, die sogenannten Zanj. von DAVID NEUHÄUSER Es wird von unmenschlichen Bedingungen...

Die Entdeckung des schönen Scheins
Wissenschaft

Die Entdeckung des schönen Scheins

Das Phänomen der Fluoreszenz bei Meerestieren wurde lange kaum beachtet. Mit der erstmaligen Beobachtung leuchtender Landlebewesen aber ist es zum Trendthema geworden. Wozu die Fluoreszenz gut ist, darüber rätseln die Zoologen noch immer. von TIM SCHRÖDER Manchmal braucht es etwas länger, bis ein wissenschaftliches Thema...

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