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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Fuß

Fuß
m.
2
; beim Menschen und bei Wirbeltieren
1.
unterer Teil des Beins, der während des Stehens und Laufens mit dem Boden in Berührung ist
(Vorder~, Hinter~); in einem Land F. fassen
heimisch werden, eine Existenz gründen;
kalte Füße bekommen
übertr.
Bedenken bekommen, in eine unangenehme Lage geraten;
F. breit
Fußbreit;
stehenden ~es umkehren
sofort;
trockenen ~es
ohne nass zu werden;
auf die Füße fallen
eine unangenehme Lage ohne Schaden durchleben;
jmdm. auf dem ~e folgen
unmittelbar, dicht folgen;
jmdm. auf die Füße treten
übertr.
jmdn. ärgern, kränken;
auf gutem, vertrautem F. mit jmdm. stehen
in gutem, vertrautem Einvernehmen mit jmdm. stehen;
auf großem F. leben
üppig leben, viel Geld ausgeben;
jmds. Gefühle mit Füßen treten
abwertend, hässlich darüber reden, jmds. Gefühle verletzen;
jmdm. vor den Füßen herumlaufen
jmdm. im Weg stehen, jmdn. beim Gehen, Hantieren behindern;
jmdm. Geld, ein Geschenk vor die Füße werfen
es ihm zornig, verletzt zurückgeben;
zu F. gehen
verstärkend
gehen, nicht fahren
2.
bei Weichtieren
Teil der Fortbewegungsorgane, der mit dem Boden in Berührung ist (z. B. bei der Schnecke)
3.
übertr.
a)
fußähnlicher Gegenstand, Standfläche
(Lampen~); F. eines Glases, Strumpfs; einen F. anstricken
b)
unterer Teil;
am F. des Bergs
4.
ugs.; oberdt.
Bein;
sich den F. brechen
5.
Pl.:
altes, vom menschlichen Fuß abgeleitetes Längenmaß, 25 bis 35 cm;
vgl.
Foot
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