Gesundheit A-Z
Sklerodermie
Veränderungen des Gefäß- und Bindehautgewebsystems, vermutlich aufgrund einer Autoimmunerkrankung. 1. progressive, systemische Sklerodermie: überwiegend bei Frauen auftretende Erkrankung, die mit Durchblutungsstörungen an Händen und Füßen (Raynaud-Syndrom), Gelenkschmerzen und Wassereinlagerungen beginnt. Später verhärtet sich die Haut an den Fingern, die Finger werden zunehmend unbeweglich und verkrümmen sich; das Gewebe an den Fingerkuppen zerfällt. Die Veränderungen dehnen sich im weiteren Verlauf der Erkrankung immer mehr über den Körper aus (Maskengesicht). Schließlich werden auch Organe in Mitleidenschaft gezogen, z. B. die Speiseröhre (Schluckbeschwerden), die Lungen (Lungenfibrose mit Bluthochdruck im Lungenkreislauf und Rechtsherzbelastung), das Herz (Myokardfibrose, Koronarsklerose), die Nieren (Nierensklerose) und der Verdauungstrakt (Störung der Nahrungsaufnahme). Die Krankheit lässt sich medikamentös kaum beeinflussen und endet in der Regel tödlich, meist bedingt durch ein Lungen- oder Nierenversagen. 2. Zirkumskripte Sklerodermie: auf die Haut beschränkte Sklerodermie, z. B. Hautveränderungen in Form eines Säbelhiebs an der Stirn.
Wissenschaft
Die Evolution des elektrischen Lichts
Der US-Ingenieur hatte jedoch viele Vordenker und Konkurrenten und nach ihm wurde sein Produkt mehrfach revolutioniert – bis hin zur heutigen LED-Technologie. von Rolf Heßbrügge Frank Dittmann schmunzelt über die so oft gestellte Frage nach dem wahren Erfinder. „Das elektrische Licht hat viele Väter“, sagt er, „aber egal wie man...
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Vom Laserblitz zum Teilchenstrahl
Teilchenbeschleuniger liefern brillante Röntgenstrahlung, etwa für die Forschung an Akkus oder Viren. Doch die Anlagen sind groß und teuer. Neue, kleinere und sparsamere Quellen nutzen Laserlicht und könnten neben Röntgen- und Elektronenstrahlen bald auch Protonen und Neutronen auf Knopfdruck liefern. von ANDREA THOSS Seit...