Gesundheit A-Z
Sklerodermie
Veränderungen des Gefäß- und Bindehautgewebsystems, vermutlich aufgrund einer Autoimmunerkrankung. 1. progressive, systemische Sklerodermie: überwiegend bei Frauen auftretende Erkrankung, die mit Durchblutungsstörungen an Händen und Füßen (Raynaud-Syndrom), Gelenkschmerzen und Wassereinlagerungen beginnt. Später verhärtet sich die Haut an den Fingern, die Finger werden zunehmend unbeweglich und verkrümmen sich; das Gewebe an den Fingerkuppen zerfällt. Die Veränderungen dehnen sich im weiteren Verlauf der Erkrankung immer mehr über den Körper aus (Maskengesicht). Schließlich werden auch Organe in Mitleidenschaft gezogen, z. B. die Speiseröhre (Schluckbeschwerden), die Lungen (Lungenfibrose mit Bluthochdruck im Lungenkreislauf und Rechtsherzbelastung), das Herz (Myokardfibrose, Koronarsklerose), die Nieren (Nierensklerose) und der Verdauungstrakt (Störung der Nahrungsaufnahme). Die Krankheit lässt sich medikamentös kaum beeinflussen und endet in der Regel tödlich, meist bedingt durch ein Lungen- oder Nierenversagen. 2. Zirkumskripte Sklerodermie: auf die Haut beschränkte Sklerodermie, z. B. Hautveränderungen in Form eines Säbelhiebs an der Stirn.
Wissenschaft
Geothermie hat Zukunft!
Ideen für klimaschonende Stromproduktion gibt es viele. Doch abgesehen von Wind- und Solarenergie scheint keine von ihnen wirklich großes Potenzial zu haben – vielleicht mit einer Ausnahme: Geothermie, also der Nutzung von Erdwärme. Dafür wird heißes Wasser aus dem Erdinneren an die Oberfläche gepumpt, um damit Dampfgeneratoren...
Wissenschaft
Haus unter Strom
Solarzellen an Hausfassaden könnten den gesamten täglich benötigten elektrischen Strom erzeugen. Neue Techniken helfen, das zu verwirklichen – und sie ermöglichen eine attraktive architektonische Gestaltung. von HARTMUT NETZ Seit der Jungsteinzeit vor über 10.000 Jahren, als die Menschen die ersten festen Bauten errichteten, ist...