Gesundheit A-Z
Sklerodermie
Veränderungen des Gefäß- und Bindehautgewebsystems, vermutlich aufgrund einer Autoimmunerkrankung. 1. progressive, systemische Sklerodermie: überwiegend bei Frauen auftretende Erkrankung, die mit Durchblutungsstörungen an Händen und Füßen (Raynaud-Syndrom), Gelenkschmerzen und Wassereinlagerungen beginnt. Später verhärtet sich die Haut an den Fingern, die Finger werden zunehmend unbeweglich und verkrümmen sich; das Gewebe an den Fingerkuppen zerfällt. Die Veränderungen dehnen sich im weiteren Verlauf der Erkrankung immer mehr über den Körper aus (Maskengesicht). Schließlich werden auch Organe in Mitleidenschaft gezogen, z. B. die Speiseröhre (Schluckbeschwerden), die Lungen (Lungenfibrose mit Bluthochdruck im Lungenkreislauf und Rechtsherzbelastung), das Herz (Myokardfibrose, Koronarsklerose), die Nieren (Nierensklerose) und der Verdauungstrakt (Störung der Nahrungsaufnahme). Die Krankheit lässt sich medikamentös kaum beeinflussen und endet in der Regel tödlich, meist bedingt durch ein Lungen- oder Nierenversagen. 2. Zirkumskripte Sklerodermie: auf die Haut beschränkte Sklerodermie, z. B. Hautveränderungen in Form eines Säbelhiebs an der Stirn.
Wissenschaft
Warum Zecken bakterielle Helfer benötigen
Zecken ernähren sich von menschlichem und tierischem Blut und können bei ihren Bissen Krankheitserreger übertragen. Nun haben Forschende einen möglichen Weg gefunden, den Zeckenbestand künftig besser regulieren zu können und damit das Erkrankungsrisiko zu senken. Als Angriffspunkt könnten dabei spezielle Bakterien dienen, die im...
Wissenschaft
Wie unser Langzeitgedächtnis funktioniert
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