Lexikon
Kollagenọsen
[
die; griechisch „Bindegewebsrheuma“
]eine Gruppe von chronischen, überwiegend zu den Autoimmunerkrankungen gerechneten Krankheiten, bei denen durch krankhafte Immunprozesse insbesondere das Gefäßbindegewebe des gesamten Körpers geschädigt wird. Die Folge sind Entzündungen, Durchblutungsstörungen und degenerative Veränderungen der betroffenen Gewebe. Schädigungen von Nieren, Lunge und Herz sind lebensbedrohlich. Die Behandlung erfolgt durch Gabe von entzündungshemmenden Mitteln und Immunsuppressiva (Immunsuppression). Zu den Kollagenosen gehören die chronische Polyarthritis, der systemische Lupus erythematodes und die Sklerodermie, die Wegener-Granulomatose, das Sjögren-Syndrom u. a.
Wissenschaft
Die Toten des Hospitals von Cambridge
Seit dem Mittelalter gab es in weiten Teilen des christlichen Abendlandes Häuser, in denen sich Priester und Laien um Bedürftige kümmerten. Allein in England waren es um die 500. Schriftliche Quellen geben allerdings nur wenig über die Menschen preis, die dort betreut wurden – im Gegensatz zu ihren Knochen. von DAVID NEUHÄUSER...
Wissenschaft
Flugroboter hüpft und läuft wie ein Vogel
Seit Jahrtausenden haben sich Menschen beim Traum vom Fliegen von Vögeln inspirieren lassen. Auch für den neuartigen Flugroboter RAVEN dienten Vögel als Modell – in diesem Fall jedoch ihre Beine. Ähnlich wie eine Krähe kann RAVEN damit laufen, hüpfen, auf Hindernisse springen und aus dem Stand in den Flug springen. Die...