Lexikon
Immụnsuppression
[lateinisch]
die Gesamtheit der Maßnahmen zur Unterdrückung der Abwehrreaktionen des Empfängerorganismus gegen ein körperfremdes Spenderorgan (Spendergewebe) bei der Transplantation, um eine Abstoßung des Fremdorgans bzw. -gewebes zu verhindern. Hierzu gehören entsprechende wirksame Arzneimittel, und zwar Kortikoide, ALS (Antilymphocytenserum), bestimmte immunsuppressive Antiobiotika (Cyclosporin A) sowie antimetabolische und cytostatische Substanzen (Cytostatika), und radiologische Maßnahmen (sog. Ganzkörper-Röntgenbestrahlung) zur Ausschaltung oder Schwächung der natürlichen Abwehrkräfte des Organismus. Eine Immunsuppression ist mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Durch die Unterdrückung der Abwehrkraft kann es leicht zu Infektionskrankheiten kommen. Die Blutbildung ist häufig gestört und das Risiko für die Entstehung bösartiger Tumoren erhöht.
Wissenschaft
Schwingender Riese
Die Messungen der Raumsonde Juno erlauben es, in den dunklen Abgrund von Jupiters mächtiger Gashülle zu spähen. Sichtbar wird eine turbulente Welt in ständiger Bewegung. von THORSTEN DAMBECK Jupiter sei noch jung. Seit seiner Geburt habe der Riesenplanet nur wenig Zeit gehabt sich abzukühlen. Die innere Hitze dränge deshalb...
Wissenschaft
Monströse Eruption auf der Sonne
Vor mehr als 14.000 Jahren ereignete sich der heftigste, jemals nachgewiesene Sonnensturm. Bäume geben noch heute Zeugnis davon. Ähnliche Ereignisse der Neuzeit wirken demgegenüber wie ein laues Lüftchen. von THOMAS BÜHRKE In der Nacht vom 1. zum 2. September 1859 wurde ein ungewöhnlich starker geomagnetischer Sonnensturm...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Die Sonderlinge
Barrieren gegen die Plastikflut
„Spider-Man-Technologie“ entwickelt
Recht im Weltraum?
Wird KI zur Gefahr?
Helfende Roboterhände