Lexikon
Lackkunst
die künstlerische Oberflächenbehandlung von Möbeln u. a. Gegenständen mit dem gefärbten Saft des Lackbaums, ergänzt durch Verfeinerungstechniken (dekorative Einzeichnungen, Verwendung von Gold- und Silberstaub, Einlagen von Muscheln, Blei, farbigen Steinen, Perlmutt u. a.); in China seit Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. entwickelt und später von nahezu allen Kulturvölkern Asiens, besonders in Japan und Korea, mit hoher Kunstfertigkeit ausgeübt. Seit Ende des 17. Jahrhunderts gelangten mit Lack überzogene Gegenstände nach Europa und wurden hier von der französischen, englischen sowie deutschen Rokokokunst nachgeahmt.
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