Lexikon
Négritude
[
-ˈty:d; die; französisch, „Negertum“
]von A. Césaire 1939 geprägter und bis ca. 1960 produktiver Begriff für die Rückbesinnung der Afrikaner und Afroamerikaner auf die Werte der altafrikanischen Kulturtradition. Die Dichtung der Négritude war zwar in europäischen Sprachen geschrieben, doch traten traditionelle afrikanische Stilmittel in Sprachrhythmus und Bildsprache gleichberechtigt neben die europäischen Elemente. Die Stärkung des Selbstbewusstseins einheimischer Kulturen gegenüber der europäisch-kolonialistischen Bevormundung war Ziel der Négritude. Ihre bekanntesten Schriftsteller sind A. Césaire, L. S. Senghor und L. Damas.
Wissenschaft
Körperabwehr gegen Krebs
Immuntherapien sind die neue tragende Säule der Krebsmedizin. Bei manchen Patienten vollbringen sie wahre Wunder, bei anderen verfehlen sie ihre Wirkung. Warum? von SUSANNE DONNER Bei der Vorstellung kann einem mulmig zumute werden: Tag für Tag entstehen in jedem von uns Krebszellen. „Hundertfach. Es ist etwas ganz Normales“,...
Wissenschaft
Das Kessler-Syndrom
Es tut mir sehr leid, aber Sie haben das Kessler-Syndrom.“ Wenn man so einen Satz hört, sollte man sich Sorgen machen. Allerdings nur, wenn man ein Planet ist. Denn das Kessler-Syndrom ist keine fiese Krankheit, die man sich als Mensch holen kann, sondern etwas, das dem erdnahen Weltraum zustoßen kann. In diesem Bereich...