Lexikon
Négritude
[
-ˈty:d; die; französisch, „Negertum“
]von A. Césaire 1939 geprägter und bis ca. 1960 produktiver Begriff für die Rückbesinnung der Afrikaner und Afroamerikaner auf die Werte der altafrikanischen Kulturtradition. Die Dichtung der Négritude war zwar in europäischen Sprachen geschrieben, doch traten traditionelle afrikanische Stilmittel in Sprachrhythmus und Bildsprache gleichberechtigt neben die europäischen Elemente. Die Stärkung des Selbstbewusstseins einheimischer Kulturen gegenüber der europäisch-kolonialistischen Bevormundung war Ziel der Négritude. Ihre bekanntesten Schriftsteller sind A. Césaire, L. S. Senghor und L. Damas.
Wissenschaft
Dehnbarere Polymere dank Flaschenbürsten-Design
Seit fast 200 Jahren versuchen Forscher, Polymer-Materialien herzustellen, die sowohl dehnbar als auch robust sind. Nun haben Materialwissenschaftler ein neues Design und Herstellungsverfahren entwickelt, mit dem das erstmals möglich ist. Die neuartigen Polymere verzichten auf Quervernetzungen und ähneln in ihrer Form stattdessen...
Wissenschaft
Leben nach dem Krebs
Die Zahl der sogenannten Cancer Survivors steigt. Doch die psychischen Folgen der Krebserkrankung beeinträchtigen die Betroffenen langfristig massiv. von DANIELA LUKAßEN-HELD In Deutschland leben rund 4,5 Millionen Menschen mit und nach einer Krebserkrankung. Mehr als 60 Prozent von ihnen sind nach Angaben des Deutschen...