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Négritude

[
-ˈty:d; die; französisch, „Negertum“
]
von A. Césaire 1939 geprägter und bis ca. 1960 produktiver Begriff für die Rückbesinnung der Afrikaner und Afroamerikaner auf die Werte der altafrikanischen Kulturtradition. Die Dichtung der Négritude war zwar in europäischen Sprachen geschrieben, doch traten traditionelle afrikanische Stilmittel in Sprachrhythmus und Bildsprache gleichberechtigt neben die europäischen Elemente. Die Stärkung des Selbstbewusstseins einheimischer Kulturen gegenüber der europäisch-kolonialistischen Bevormundung war Ziel der Négritude. Ihre bekanntesten Schriftsteller sind A. Césaire, L. S. Senghor und L. Damas.

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