Lexikon

Nordwestküsten-Indianer

Nordwestamerikaner
seetüchtige, kriegerische Indianerstämme an der inselreichen Fjordküste Nordwestamerikas; zu den Nordwestküsten-Indianern zählen: Haida, Tlingit, Tsimshian, Kwakiutl, Heiltsuk, Nootka, Bellacoola und Flathead. Die Nordwestküsten-Indianer waren Fischer und Hochseejäger und trieben lebhaften Handel. Ihre Gesellschaftsstruktur war hierarchisch gegliedert mit Sklaven (Kriegsgefangene), Prunkfesten (Potlatsch), Geisterglaube, Medizinmannwesen z. T. Geheimbünden, Maskentänzen; im Norden Holzschnitzkunst (Totempfähle) und Weberei mit besonderem Kunststil. Die meisten Indianer leben heute in Reservationen, ihre alte Kultur ist in Auflösung begriffen; künstlerische Erzeugnisse dienen dem Fremdenverkehr.
Nahaufnahme von der geröteten Haut am Arm eines Mannes, der sich mit den Fingern kratzt
Wissenschaft

Kratzen bringt für die Haut überraschende Vorteile

Wenn wir uns an einer juckenden Hautstelle kratzen, kann das zu lokalen Entzündungen führen oder diese verschlimmern – das ist bekannt. Doch das Kratzen ist nicht nur schlecht, sondern stärkt paradoxerweise auch die Immunabwehr an der juckenden Stelle, wie nun Forschende herausgefunden haben. Demnach verringert das Kratzen dort...

Apnoe-Patient mit Atemmaske
Wissenschaft

Schlafapnoe-Maske ist nicht bei allen gut fürs Herz

Wer im Schlaf häufig Atemaussetzer bekommt, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um dem entgegenzuwirken, müssen viele Patienten nachts eine sogenannte CPAP-Maske tragen, die sie mit Luft versorgt und verhindert, dass sich ihre Atemwege schließen. Doch kann diese Behandlung wirklich Herzinfarkte, Schlaganfälle...

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