Lexikon
Nordwestküsten-Indianer
Nordwestamerikanerseetüchtige, kriegerische Indianerstämme an der inselreichen Fjordküste Nordwestamerikas; zu den Nordwestküsten-Indianern zählen: Haida, Tlingit, Tsimshian, Kwakiutl, Heiltsuk, Nootka, Bellacoola und Flathead. Die Nordwestküsten-Indianer waren Fischer und Hochseejäger und trieben lebhaften Handel. Ihre Gesellschaftsstruktur war hierarchisch gegliedert mit Sklaven (Kriegsgefangene), Prunkfesten (Potlatsch), Geisterglaube, Medizinmannwesen z. T. Geheimbünden, Maskentänzen; im Norden Holzschnitzkunst (Totempfähle) und Weberei mit besonderem Kunststil. Die meisten Indianer leben heute in Reservationen, ihre alte Kultur ist in Auflösung begriffen; künstlerische Erzeugnisse dienen dem Fremdenverkehr.
Wissenschaft
Gefahr durch multiresistenten Cholera-Erreger steigt
In einigen Ländern kursierte in den letzten Monaten und Jahren vermehrt ein Bakterienstamm des Cholera-Erregers, der gegen gleich mehrere Antibiotika resistent ist. Vom Jemen aus breitete sich der Erreger bis in den Libanon und mehrere afrikanische Länder aus, wie Mediziner nun rekonstruiert haben. Das birgt die Gefahr, dass das...
Wissenschaft
Auf Inseln läuft das Leben langsamer
Auf Inseln ticken die Uhren anders. Diese Redensart gilt offenbar nicht nur für Menschen, sondern auch für Vögel und Säugetiere. Denn wenn diese auf Inseln leben, haben sie eine langsamere Lebensweise als ihre Verwandten auf dem Festland, wie Biologen herausgefunden haben. Demnach ist der Stoffwechsel der Inselbewohner oft...
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