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Ist das Gehirn ein Vorbild für künstliche Intelligenz?
Ja, es ist sogar ein wichtiger Ansatz in der Forschung zur künstlichen Intelligenz, die Funktionsweise des Gehirns nachzubilden. Aber: Im Gehirn gibt es etwa 100 Milliarden »Schaltzellen«, sog. Neuronen, und jede von ihnen tauscht ständig mit etwa 1000 anderen Signale aus. Dabei verarbeitet das Gehirn die Informationen nicht wie ein normaler Computer nacheinander, sondern parallel in vielen Einheiten, die sich gegenseitig beeinflussen.
Künstliche neuronale Netze versuchen, diese Eigenschaften nachzuahmen, entweder in Computerprogrammen oder in eigens konstruierten Schaltkreisen. Bislang konnten aber nur wenige Tausend künstliche Neuronen verbunden werden; die Komplexität des menschlichen Gehirns wird so möglicherweise nie erreicht werden. Dennoch können diese rechnenden Netze bei bestimmten Aufgaben schon heute Erfolge aufweisen, etwa bei der Interpretation von Luftbildaufnahmen, in der Spracherkennung oder auch in der Prognose von Wetter- oder Börsendaten.
Schmerzfrei
Schmerzmedikamente sind für viele Menschen am Lebensende eine Erleichterung. Bei chronischen Krankheiten jedoch sind sie mit einer Suchtgefahr verbunden.
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Leben in der Höllenwelt?
Verwirrende Venus: Forscher streiten um Biomoleküle in der Atmosphäre unseres Nachbarplaneten. von RÜDIGER VAAS Zürne der Schönheit nicht, dass sie schön ist, dass sie verdienstlos, wie der Lilie Kelch, prangt durch der Venus Geschenk! Lass sie die Glückliche sein! Du schaust sie, du bist der Beglückte“, heißt es in Friedrich...