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Weshalb sind Fichten beliebte Forstbäume?
Weil sie nur geringe Ansprüche an den Boden stellen und vor allem sehr schnell wachsen. Die Gewöhnliche Fichte (Picea abies) beispielsweise nimmt in Deutschland als häufigster Waldbaum ein Drittel der Waldfläche ein. Sie ist nicht nur an ihren natürlichen Standorten zu finden, sondern wurde seit dem 18. Jahrhundert vielerorts gezielt zur forstlichen Nutzung angepflanzt. Der wegen seiner charakteristischen rotbraunen Schuppenborke auch Rottanne genannte Nadelbaum wächst schnell und kann bis 50 Meter Höhe erreichen. Mit dem enormen Massenzuwachs der Gewöhnlichen Fichte hält in Europa kaum eine andere Baumart Schritt. Das helle, leicht zu bearbeitende Holz lässt sich vielfältig verwenden, als Bau- und Möbelholz ebenso wie für die Herstellung von Papier oder Zündhölzern.
Übrigens: Die Weißtanne (Abies alba) ist in der Waldflächenstatistik nur unter ferner liefen zu finden und ihre natürlichen Bestände gelten sogar als gefährdet. Die 30–50 Meter hohe Baumart war früher in mittleren Gebirgslagen Mittel- und Südeuropas weit verbreitet und wurde durchaus auch als Forstbaum angepflanzt. Doch ihre Ansprüche an den Boden sind recht hoch, außerdem braucht sie reichlich Luftfeuchtigkeit und reagiert sehr empfindlich auf Schadstoffe in Luft und Böden.
Wann Dinos warmblütig wurden
Auch einige Vertreter der Dinosaurier konnten wohl schon ihre Körpertemperatur regulieren und vererbten diese Fähigkeit an die Vögel. Wann es zu dieser bahnbrechenden Entwicklung gekommen sein könnte, beleuchtet nun eine Studie. Demnach könnten zwei Gruppen der Dinosaurier vor etwa 180 Millionen Jahren die Warmblütigkeit...
Einblicke in die Evolutionsgeschichte der Weintrauben
In Kolumbien haben Forschende die ältesten Traubenkerne der westlichen Hemisphäre entdeckt. Die 60 Millionen Jahre alten Fossilien belegen, dass sich die Weinrebengewächse, die ursprünglich wahrscheinlich aus Asien stammen, innerhalb weniger Millionen Jahre auf der Welt verbreitet haben. Weitere Funde fossiler Traubenkerne aus...