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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Hahn

Hahn
m.
2
1.
Zool.
männliches Haushuhn;
Syn.
mdt.
Gickel,
oberdt.
Gockel;
H. im Korbe sein
ugs., scherzh.
der einzige Mann in einem Kreis, in einer Gruppe von Frauen sein;
auch
Hauptperson, beliebte Person in einem Kreis, in einer Gruppe sein;
wenn einige Zeit vergangen ist, kräht kein H. mehr danach
übertr.
spricht niemand mehr davon
2.
Jägerspr. auch
m.
12
; bei verschiedenen Vögeln
männlicher Vogel
(Auer~, Trut~, Reb~)
3.
Tech.
a)
fachsprachl. auch
m.
12
Vorrichtung zum Sperren und Regeln des Durchflusses durch eine Rohrleitung, bei der das Sperrglied drehend bewegt wird
(Gas~, Wasser~)
b)
bei alten Feuerwaffen
hammerartiger Teil des Schlosses, der durch Vorschnellen mittels Federkraft beim Aufschlag die Zündmasse zur Explosion bringt
[< 
mhd.
han,
< 
ahd.
hano,
< 
got.
hana
„Hahn“, wahrscheinl. zu
lat.
cano
„ich singe“, also urspr. „Sänger“; in Bed. 3b vermutlich wegen der ursprünglichen Schnabelform der Klemmvorrichtung]
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