Wissensbibliothek
Seit wann sind religiöse Vorstellungen in China nachgewiesen?
Religiosität manifestierte sich in China, wie archäologisch nachgewiesen werden konnte, bereits in der Alt- und Jungsteinzeit. Damals bestand China aus Territorien unterschiedlichster kultureller Prägung. Um 7000 v. Chr. scheint es die ersten Ackerbausiedlungen gegeben zu haben, 3000 Jahre später kam es zum Austausch materieller und religiöser Elemente der Kulturkreise im Einzugsgebiet der großen Ströme Liao, Gelber Fluss und Yangzi. Altäre, Tempel, Grabhügel und Bodenmalereien deuten auf Zeremonien, die von Zauberpriestern (wushi) geleitet wurden. Zunächst waren es Laien, während es in der Shang-Zeit (etwa 1600 bis 1050 v. Chr.) dann schon einen Priesterstand gab.
Ganz schön bizarr
Schon die vorletzte Folge dieser Kolumne ging von dem allzu gerne bemühten Allgemeinplatz aus, dass in der Wissenschaft jedes Ergebnis die Tür zu neuen Fragen öffnet. Diese Folge tut es wieder, startet von dort aus aber in eine andere Richtung. Denn so einleuchtend diese Feststellung auch sein mag, so sollte zugleich umgekehrt...
Gefangen im Netzwerk
Wie sieht das klassische Bild eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin aus? Sicherlich kommt vielen sofort das Klischee des brillanten, zuweilen auch nerdigen Einzelgängers in den Sinn. Man denke zum Beispiel an den „Erbsenzähler“ Gregor Mendel, die „Mutter der springenden Gene“ Barbara McClintock oder auch den PCR-...