Wissensbibliothek

Wozu dienen Verschmutzungszertifikate?

Dieses umweltpolitische Instrument will die Vorteile von Auflagen und Abgaben bündeln. Dazu wird z. B. für eine Region und einen Schadstoff jeweils ein maximaler Emissionswert festgelegt. Das Recht, einen Teil dieser Emission verursachen zu dürfen, wird auf die ansässigen Unternehmen verteilt – etwa durch Versteigerung oder durch Zuweisung.

Zertifikate ermöglichen die Festlegung eines maximalen Emissionswertes, bieten aber trotzdem Anreize, die Emissionen weiter zu reduzieren, um weniger Zertifikate halten zu müssen. Nachteile der Zertifikate sind u. a. die Gefahr, dass bei der Vergabe politische Ränkespiele entscheiden oder dass sie von einem Unternehmen nur deshalb beansprucht (und zur Rechtfertigung des Anspruchs mit an sich unnötigen Emissionen »unterfüttert«) werden können, um potenzielle Konkurrenten vom Markt fernzuhalten.

Lithium, Salinen
Wissenschaft

Begierig nach Lithium

Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Im Licht der Taschenlampe funkeln rundherum die steinernen Wände. Was da...

Moose (Illustration) gehören zu den frühesten Landpflanzen. Als älteste noch lebende Gattung haben Forscher das Moos Takakia im Himalaya ausgemacht. ©Adobe Stock/Kanisorn
Wissenschaft

Licht ermöglicht Leben

Der Sauerstoff, der dabei als „Abfallprodukt“ entsteht, hat die Erdatmosphäre grundlegend verändert und die Basis für das höhere Leben gelegt. von Bettina Wurche Als sich die Erde vor 4,6 Milliarden Jahre formte, war sie ein lebensfeindlicher Ort: eine Kugel aus glühendem Gestein, übersät von Vulkanen, die permanent Lava und...

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