Lexikon

Pistlenschießen

Wettbewerb im Schießsport; umfasst Disziplinen im Schießen mit der Luftpistole (auf 10 m), Schnellfeuerpistole (25 m), Gebrauchs- oder Sportpistole (25 m), Standardpistole (25 m) und Freien Pistole (50 m Entfernung). Die Luftpistole hat Kaliber 4,5 mm, Bauweise ohne Norm, Gewicht maximal 1,5 kg; mit ihr werden internationale Wettkämpfe über 40 Schuss pro Schütze, nationale über 60 Schuss durchgeführt. Schnellfeuerpistolen sind Selbstlader, Kaliber 5,6 mm, Länge 30 cm, Höhe 15 cm, Breite 5 cm, Gewicht höchstens 1,260 kg; mit ihnen werden 60 Schuss auf (fünf nebeneinander stehende) Silhouettenscheiben geschossen, und zwar in dreimal 4 Serien zu je 5 Schuss, wobei die Scheiben einmal 8 s pro Serie, einmal 6 und einmal 4 s sichtbar sind. Die Gebrauchspistole hat Kaliber 5,69,6 mm, Lauflänge höchstens 150 mm; Wettbewerb: kombiniertes Präzisions- (30 Schuss auf Ringscheibe) und Duellschießen (30 Schuss auf Silhouettenscheiben). Die Standardpistole ist ebenfalls ein Selbstlader mit 5,6 mm Kaliber, Gewicht höchstens 1,260 kg; geschossen werden 60 Schuss in drei Durchgängen zu 20 Schuss auf Ringscheiben. Die Freie Pistole (auch Scheiben- oder Matchpistole) mit Kaliber 5,6 mm unterliegt keinen Bau- oder Gewichtsvorschriften; es werden 60 Schuss innerhalb von 3 Stunden auf eine Ringscheibe (Gesamtdurchmesser 50 cm, davon die „10“ 5 cm Durchmesser) geschossen. Alle Wettbewerbe im Pistolenschießen sind stehend freihändig auszuführen.
Mediennutzung, Kinder
Wissenschaft

Bildschirmzeit

Wie wirkt sich die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen auf ihr Gehirn und die sprachliche Entwicklung aus – und wann besteht Suchtgefahr? von DANIELA LUKAßEN-HELD (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Nahezu jedes neu auf den Markt gekommene Medium hat die Gesellschaft immer schon in zwei Lager geteilt:...

Verhaltensökologen der Universität Kopenhagen vergleichen das Klicken von zwei Kabeljau-Beständen. Dazu haben sie die Fische in einem großen Becken mit fest installierten Unterwassermikrofonen zusammengebracht. © Jeppe Have Rasmussen, Universität Kopenhagen
Wissenschaft

Der Computer als Tierversteher

Biologen analysieren die Töne von Tieren, um ihr Verhalten besser erforschen zu können. Maschinelles Lernen ist dabei sehr nützlich. von TIM SCHRÖDER Sie kommen zusammen, wenn es an der Nordsee kalt und ungemütlich ist: im späten Winter, wenn die Stürme aus Nordwest das Wasser aufwühlen und große Brecher an die Küste donnern....

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