Lexikon
Pistọlenschießen
Wettbewerb im Schießsport; umfasst Disziplinen im Schießen mit der Luftpistole (auf 10 m), Schnellfeuerpistole (25 m), Gebrauchs- oder Sportpistole (25 m), Standardpistole (25 m) und Freien Pistole (50 m Entfernung). Die Luftpistole hat Kaliber 4,5 mm, Bauweise ohne Norm, Gewicht maximal 1,5 kg; mit ihr werden internationale Wettkämpfe über 40 Schuss pro Schütze, nationale über 60 Schuss durchgeführt. Schnellfeuerpistolen sind Selbstlader, Kaliber 5,6 mm, Länge 30 cm, Höhe 15 cm, Breite 5 cm, Gewicht höchstens 1,260 kg; mit ihnen werden 60 Schuss auf (fünf nebeneinander stehende) Silhouettenscheiben geschossen, und zwar in dreimal 4 Serien zu je 5 Schuss, wobei die Scheiben einmal 8 s pro Serie, einmal 6 und einmal 4 s sichtbar sind. Die Gebrauchspistole hat Kaliber 5,6–9,6 mm, Lauflänge höchstens 150 mm; Wettbewerb: kombiniertes Präzisions- (30 Schuss auf Ringscheibe) und Duellschießen (30 Schuss auf Silhouettenscheiben). Die Standardpistole ist ebenfalls ein Selbstlader mit 5,6 mm Kaliber, Gewicht höchstens 1,260 kg; geschossen werden 60 Schuss in drei Durchgängen zu 20 Schuss auf Ringscheiben. Die Freie Pistole (auch Scheiben- oder Matchpistole) mit Kaliber 5,6 mm unterliegt keinen Bau- oder Gewichtsvorschriften; es werden 60 Schuss innerhalb von 3 Stunden auf eine Ringscheibe (Gesamtdurchmesser 50 cm, davon die „10“ 5 cm Durchmesser) geschossen. Alle Wettbewerbe im Pistolenschießen sind stehend freihändig auszuführen.
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