Lexikon

Schwebung

periodisch wechselndes An- und Abschwellen der Amplitude einer Schwingung, die bei der Überlagerung zweier periodischer Schwingungen mit wenig verschiedenen Frequenzen und gleicher Amplitude entsteht. Die Schwebungsfrequenz ist gleich der Differenz dieser beiden Frequenzen. Liegen diese Frequenzen im Hörbereich, so werden keine getrennten Töne, sondern ein einziger, der Schwebungston, wahrgenommen. Bei einer Schwebungsfrequenz über 16 Hz ist ein selbständiger Ton hörbar. Elektromagnetische Schwebungen treten z. B. beim Rundfunkempfang als gegenseitige Störung zweier auf der Frequenzskala benachbarter Sender auf.

Weitere Artikel auf wissen.de Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache