Lexikon
Schwebung
periodisch wechselndes An- und Abschwellen der Amplitude einer Schwingung, die bei der Überlagerung zweier periodischer Schwingungen mit wenig verschiedenen Frequenzen und gleicher Amplitude entsteht. Die Schwebungsfrequenz ist gleich der Differenz dieser beiden Frequenzen. Liegen diese Frequenzen im Hörbereich, so werden keine getrennten Töne, sondern ein einziger, der Schwebungston, wahrgenommen. Bei einer Schwebungsfrequenz über 16 Hz ist ein selbständiger Ton hörbar. Elektromagnetische Schwebungen treten z. B. beim Rundfunkempfang als gegenseitige Störung zweier auf der Frequenzskala benachbarter Sender auf.
Wissenschaft
Tropfsteine als Klimazeugen
Stalagmiten aus der Kleinen Teufelshöhle in der Fränkischen Schweiz geben Auskunft über saisonale Bedingungen in der jahrtausendalten Klimageschichte. von DIRK EIDEMÜLLER Tropfsteinhöhlen sind für ihre bezaubernden Gesteinsformationen bekannt. Kaum jemand, der eine solche Höhle besichtigt, kann sich der Faszination dieser...
Wissenschaft
Das molekulare Gedächtnis
Chemische Elemente bilden verschiedene stabile Isotope. Winzige Unterschiede in ihrer Verteilung sind wie ein Fingerabdruck und verraten viel über die Herkunft. So lässt sich etwa der Weg des Wassers verfolgen. von RAINER KURLEMANN Alexander Frank hat ein besonderes Verhältnis zu Seen. In diesem Herbst reist der Biologe zu drei...