Wissensbibliothek

Seit wann gibt es den Index?

Die erste dieser kirchlichen Verbotslisten, genannt Index, erschien 1559, die letzte 1948. Im Zuge der Gegenreformation hatte die katholische Kirche mit dem »Index librorum prohibitorum« (Verzeichnis verbotener Bücher) ein Instrument geschaffen, mit dem sie das Vordringen ketzerischer Lehren einzudämmen hoffte. In Erkenntnis ihrer Wirkungslosigkeit, ja Schädlichkeit für die Aneignung wichtiger Kenntnisse und für das eigene Image wurde der Index 1966 abgeschafft. Bis dahin galt: Wer ein auf dem Index stehendes Buch ohne bischöfliche Genehmigung (Dispens) las, musste mit einer Kirchenstrafe rechnen. Die Verdammung gerade der Lehren des Kopernikus oder wissenschaftlicher Nachfolger wie Galilei wurde besonders lang aufrechterhalten.

Magnetsensor als e-Skin
Wissenschaft

Elektronische Haut mit Magnetsinn

VR-Spiele durch kleine Fingerbewegungen steuern, Displays berührungslos bedienen oder Magnetfelder detektieren: Ein Forschungsteam hat eine neuartige “elektronische Haut” entwickelt, die genau dies ermöglicht. Das hauchfeine Material reagiert schon auf feinste Veränderungen des lokalen Magnetfelds mit Änderungen des elektrischen...

Galaxien, Materie
Wissenschaft

Kosmologie im Härtetest

Bringen junge helle Galaxien das Standardmodell vom Universum in Erklärungsnot? von RÜDIGER VAAS Wir erahnen die Unermesslichkeit unserer Unwissenheit, wenn wir die Unermesslichkeit des Sternenhimmels betrachten“, sagte der Philosoph Karl Popper 1960 in einem Vortrag in London. Das James Webb Space Telescope (JWST) späht seit...

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