Lexikon

Unterströmungstheorie

von dem Geologen O. Ampferer (1906) aufgestellte, auch von R. Schwinner, E. Kraus, A. Rittmann u. a. vertretene geotektonische Hypothese, wonach Fließbewegungen (Konvektionsströmungen) in der zähplastischen Magmazone als Ursache der Krustenbewegungen angesehen werden. Nach heutiger Auffassung ist die Unterströmungstheorie eine wesentliche Ergänzung der Kontinentalverschiebungs- und Plattentektonik-Hypothese.
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Wissenschaft

Doch keine neue Erdepoche

Der Mensch ist die einflussreichste Art des Planeten und verändert ihn auf eine noch nie dagewesene Weise. Viele sehen darin den Beginn einer neuen Erdepoche – das Anthropozän. Doch die Geologen, die es ausrufen könnten, lehnen ab. Eine Analyse. Von Juliette Irmer Rund 15 Jahre haben Wissenschaftler darüber debattiert, ob die...

Frau, Ferne, Vergessen
Wissenschaft

Der Sinn des Vergessens

Es ist lästig, sich an etwas nicht erinnern zu können. Aber dass wir nicht alles im Gedächtnis behalten, ist eine lebenswichtige Leistung des Gehirns. von rolf heßbrügge Versäumte Termine, Versagen in Prüfungen, geistiger Verfall – Vergesslichkeit ist gefürchtet. Dabei hat es auch eine gute Seite, dass der Mensch vergessen kann:...

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